Multimedia-Notebooks: Ausstattung und Größen

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Asus Vivobook Multimedia Trotz großer Displays muss ein Multimedia-Notebook nicht unbedingt klobig sein. Die Gehäuse werden stets schlanker. (Bildquelle: asus.com)

Wie werden Multimedia-Notebooks in Tests bewertet?

Wer mit einem Notebook bevorzugt Filme anschauen und Games genießen möchte, findet die passenden Angebote im Multimediasegment. Wichtigste Merkmale sind dabei eine dedizierte Grafikkarte mit separatem Speicher und eine flotte CPU, zudem sollte das Display ausreichend groß und qualitativ hochwertig sein. Multimedia-Notebooks zählen auch in Zeiten von ultramobilen Convertibles und Business-Notebooks zu den populärsten Notebooktypen und werden entsprechend häufig von Testmagazinen unter die Lupe genommen.

Da es sich um einen Notebook-Typ handelt, der vor allem für anspruchsvolle Anwendungen wie Videobearbeitungsprogramme und PC-Spiele gedacht ist, ist die Systemleistung oftmals das wichtigste Bewertungskriterium. Klassischerweise messen die Tester die Arbeitsleistung eher mit praxisnaher Anwendung, hin und wieder werden aber vor allem zu Vergleichszwecken spezielle Benchmark-Programme herangezogen. Die bei Multimedia-Notebooks obligatorische Grafikkarte entscheidet dabei vor allem über die Spieletauglichkeit, während die Kombination aus Prozessor, RAM und Festplatte für die Anwendungsperformance verantwortlich ist. Die Speicherausstattung sollte zudem genug Platz für Medienbibliotheken und viele Programme oder Spiele bieten. Hier hat sich eine Kombination aus schneller SSD fürs System und einer kapazitätsstarken HDD als Datentresor bewährt: Diese Lösung ist ein guter Kompromiss aus Leistung und Preis, der von Testern häufig favorisiert wird.

Direkt hinter der Systemleistung folgt in der Gunst der Tester in der Regel das Display. Die großen Bildschirme im 15- bis 17-Zoll-Format müssen eine hohe Leuchtkraft bieten, um etwaiges Gegenlicht kompensieren zu können. Außerdem ist die Farbechtheit wichtig, wenn das Notebook auch für die Bildbearbeitung genutzt werden soll. Nicht zuletzt zählt natürlich auch die Bildschärfe, wobei hier aber fast alle Modelle bereits auf einem hohen Niveau agieren.

Weitere Aspekte wie die Qualität der Verarbeitung, Eingabegeräte, Sound oder Softwareausstattung spielen allesamt ihre Rollen bei der Notenvergabe, sind aber erfahrungsgemäß deutlich weniger entscheidend als Display und Hardwareleistung. Der bei anderen Notebooktypen wichtige Akku spielt bei Multimedianotebooks eine untergeordnete Rolle, da Mobilität keine wichtige Anforderung bei der Entscheidung für ein großes Notebook darstellt.

Die besten Multimedia-Notebooks mit SSD

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Wortmann Terra Mobile 1550 Sehr gut(1,1)
2 Lenovo ThinkBook 13s Sehr gut(1,2)
3 Lenovo ThinkPad T490 Sehr gut(1,2)

Kann ein Multimedia-Notebook ein Gaming-Notebook ersetzen?

Prinzipiell taugen Multimedia-Notebooks auch als Spielegeräte. Man sollte aber keine allzu hohen Ansprüche haben, da typische Gamingfeatures in der Regel fehlen und man Kompromisse bei der Bildrate oder Qualität eingehen muss. Die meisten Multimedia-Notebooks setzen auf Grafikchips der Einsteiger- oder Mittelklasse. Die resultierende Spieleleistung ist mit solchen Grafikchips stark von Anwendung und der Bildschirmauflösung abhängig. Löst das Panel mit Full HD auf, so ist die Wiedergabe von Games in der Regel kein großes Problem. Bei aktuellen Titeln muss man allerdings stets mit Einschränkungen bei den Qualitätseinstellungen rechnen. Ältere oder anspruchslose Games sind aber selbst für die günstigeren Multimedia-Notebooks keine große Hürde.

Multimedia-Notebooks mit besonders viel Speicherplatz

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Medion Akoya P17601 (MD 63010) Gut(2,4)
2 HP 14-ma1312ng
3 HP 15-da1303ng

Braucht man heutzutage noch ein optisches Laufwerk im Notebook?

DVD- und Blu-ray-Laufwerke werden immer seltener. In einigen Multimedia-Notebooks sind sie aber weiterhin zu finden. Wenn man das Notebook als Entertainment-Center im Wohnzimmer nutzt, ist ein Blu-ray-Laufwerk allemal sinnvoll, wobei aber in den meisten Haushalten inzwischen auch so schon ein Blu-ray-fähiges Gerät unter dem Fernseher steht. Für die Installation von Software oder gar dem Betriebssystem ist schon lange kein Laufwerk mehr erforderlich. Selbst Windows lässt sich inzwischen problemlos per USB-Stick installieren. Nur wenn man noch alte Software nutzt, die nur auf Scheibe zu haben ist, ist das Laufwerk Pflicht. Hier genügt aber in der Regel schon ein günstiger externer DVD-Brenner. In Hinblick auf die Datensicherung hat die DVD schon länger den Anschluss verloren. Die Datenmengen werden immer größer und die Cloud-Speicherdienste immer einfacher nutzbar.

Autor: Stefan