Convertibles: Nutzbar als Notebook und Tablet

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Microsoft Surface Pro Microsofts Surface Pro zählt zu den beliebtesten Convertible-Notebooks (Bildquelle: amazon.de)

Wie werden Convertibles von Fachmagazinen getestet?

Convertibles erfreuen sich derzeit größter Beliebtheit. Die Kombination aus Tablet und Notebook ist sowohl für den Privatgebrauch als auch bei Businessleuten gefragt. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass diese Geräteklasse häufig ihren Weg in die Testredaktionen findet. Die Bewertungsgrundlagen sind oftmals ähnlich wie bei herkömmlichen Notebooks, außer dass der Mechanik und Verarbeitung ein besonderes Augenmerk zukommt. An vorderster Stelle stehen zumeist das Display und der Bedienkomfort, der in der Regel anhand der Systemleistung und den Eingabegeräten ermittelt wird. Ihrem Wesen als mobile Geräte entsprechend, ist auch die Akkulaufzeit ein wichtiges Thema, das zudem eine gute Grundlage für Vergleiche zwischen den Geräten darstellt. Hier erreichen die meisten Convertibles bereits respektable Werte, wobei die Unterschiede aber groß ausfallen können. Bei einem Convertible gilt auch der Bildschirm als Eingabegerät. Somit wird neben dem Tippkomfort der Tastatur auch die Präzision des Touchscreens in Augenschein genommen. Wenn der Hersteller einen Bedienstift mitliefert, ist das oft Anlass für eine Aufwertung des Geräts.

Wie robust sind die Steckverbindungen?

Heute werden die Displays in der Regel so konstruiert, dass sie als reines Tablet direkt abgenommen werden können. Verankert werden sie über ein oder zwei Steckverbindungen, meist durch einen einfachen Riegel entsperrbar. Das ist auch ausreichend robust genug, um zahlreiche Wechselvorgänge auszuhalten. Manchmal erfolgt auch einfach nur ein Einstecken in eine Tastaturhülle, die Verbindung erfolgt dann über Bluetooth. Die meist günstigen Dreh- und 360°-Grad-Konstruktionen sind zwar immer noch erhältlich, erfahrungsgemäß aber nicht allzu robust. Bei häufigem Wechsel verlieren die Scharniere gerne an Stabilität. Konsequenz: Die Mechanik wird labil. Alternative Systeme indes – etwa der Slide-Mechanismus von MSI oder Sonys Multi-Flip-Konstruktion – schneiden in Sachen Robustheit besser ab, ein gewisses Unbehagen bleibt jedoch auch hier.

Welche Größenklassen gibt es bei Convertibles?

Der Trend geht jedoch ganz klar zu den Detachables - auch wenn ihr Preis mit derzeit 1.000 Euro und mehr ausgesprochen stattlich ist. Wer einfach nur ein einfaches Notebook sucht, wird hier ebenso wenig zugreifen wie der Tablet-Fan. Convertibles richten sich an jene, die eine auf die Spitze getriebene Synthese aus Leistung und Mobilität verlangen, daher bewegen sich Convertibles auch fast ausschließlich im Segment zwischen 12 und 13 Zoll, nur sehr wenige kleinere oder größere Modelle sind vorhanden. Die kleineren sind meist jene Tablets mit Anstecktastatur, die noch mit Android laufen und den Trend einst begründeten - sie richten sich mehr an die, die den Tablet-Modus betonen.

Die leichtesten Convertible-Notebooks

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Asus ROG Mothership (GZ700)
2 Wortmann Terra Mobile 360-15 (1220528) Gut(1,9)
3 HP Envy x360 15 (2018) Gut(2,5)

Worauf muss man bei der Produktrecherche achten?

Derzeit bringen nahezu alle großen Hersteller Convertibles auf den Markt. Die Bezeichnungen sind aber nicht ganz konsequent. Teils werden die Geräte doch als Notebook vermarktet, teils als Ultrabook und manchmal als Hybrid-Lösung. Schlussendlich kann man einige Geräte auch allein ohne die Tastatur erwerben - sie wird einem dann lediglich als wichtiges Zubehör wärmstens empfohlen. Und tatsächlich lässt allein der Preis schon die Idee absurd erscheinen, nur wegen des Tablets zu einem solchen Gerät zu greifen. Da gibt es viel preiswertere Lösungen gleicher Qualität. Das Convertible lebt von der Kombination aus beiden Elementen - auch wenn sie mal allein angeboten werden mögen.

Autor: Janko