Asus Notebooks: Erst Drücken, dann Falten – jetzt Sprechen

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Auf der CeBIT 2009 hatte sich Asus schon mächtig ins Zeug gelegt und zwei EEE-Notebooks mit Touchscreen (EEE PC T91, EEE Top 1602) vorgestellt sowie zwei Konzeptstudien: ein Notebook mit einem Doppel-Display sowie einen "faltbares" Notebook. Doch rastlos-innovativ, wie sich das Unternehmen auf der CeBIT gegeben hat, ruht sich Assus nicht aus und kündigt nun ein EEE Notebook sowie einen EEE-Box-PC an, der über Sprachbefehle gesteuert wird. In den USA und in Japan arbeiten bereits Teams fieberhaft an der raschen Umsetzung des Plans – die Geräte sollen nämlich im dritten und vierten Quartal auf den Markt kommen.

Wie der Chairman von Asus, Johnny Shih, erklärt hat, steht hinter den Geräten das langfristige Konzept von Asus, dass in Zukunft die Anwender auf die Tastatur vollkommen verzichten können. Gesten- und Sprachsteuerung sollen das Ende der Tastatur einläuten. Ähnliche Ansätze, nur ohne visionäre Hintergedanken, sind in einer anderen Ecke des Marktes schon länger verfolgt worden und sogar realisiert. Eine Sprachsteuerung des Rechners für körperlich eingeschränkte User zum Beispiel ist bereits auf dem Markt und nennt sich Knoppix Adriane 6.0 – eine Software, die die komplette Steuerung des PCs via Sprache ermöglicht (Informationen dazu auf www.knopper.net). Die Software erfordert zwar einiges an Übung und Kalibrierung, funktioniert aber sehr gut.

Vermutlich zielt Asus darauf ab, dass die Geräte nicht vordefinierte Befehle/Sartfetzen, sondern auch ganze/locker dahin gesprochene Sätze verstehen kann. Im Navi-Sektor zum Beispiel hat Navigon kürzlich eine neue Software vorgestellt, die über recht ausgefeilte Spracherkennungsfähigkeiten verfügen soll und ganze Sätze versteht. Die Fähigkeit, Sprache zu verstehen, geht über Sprachsteuerung via vordefinierte Kurzbefehle eben weit hinaus. Aber erst wenn dies gelungen ist, verspricht eine Sprachsteuerungsfunktion für den sogenannten Massenmarkt erfolgversprechend zu sein.

Autor: Wolfgang