Notebooks: Mobiler PC-Ersatz für jeden Anwendertyp

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Microsoft Surface Book Convertible-Notebooks wie Microsofts Surface-Book bilden die Brücke zwischen Tablets und klassischen Laptops (Bildquelle: amazon.de)

Wie werden Notebooks getestet?

Notebooks und Convertibles werden sehr häufig getestet. Die meisten Technikmagazine nehmen regelmäßig neue Modelle unter die Lupe und auch Vergleichstests von Laptops mit ähnlicher Spezialisierung stehen häufig auf der Tagesordnung. In Vergleichstests wird gerne die Systemleistung als wesentliches Unterscheidungsmerkmal kritisch unter die Lupe genommen. Dies gilt insbesondere für all jene Notebooks, die vor allem für anspruchsvolle Anwendungen gedacht sind; zum Beispiel Gaming-Notebooks und Workstations.

Das beste Notebookdisplay: Scharf, hell und farbkräftig?

Neben der internen Hardware spielt auch der Bildschirm in allen Tests eine wichtige Rolle und trägt entscheidend zum endgültigen Urteil bei. Wenn es sich um einen Touchscreen handelt, dann muss dieser schnell und präzise auf Eingaben reagieren. Ein gutes Notebook-Display muss eine ausreichend hohe Schärfe aufweisen und zudem Inhalte kontrastreich und hell darstellen können. Die Leuchtkraft des Panels ist dabei entscheidend für die Nutzbarkeit des Geräts bei Gegen- oder Tageslicht. Notebooks mit besonders leuchtstarken Panels zeigt die folgende Liste.

Notebooks mit besonders leuchtstarken Bildschirmen

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 HP EliteBook x360 1030 G3 Sehr gut(1,4)
2 Apple MacBook Pro 15" (2018) Sehr gut(1,4)
3 Apple MacBook Pro 13" (2018) Gut(1,6)

Verarbeitung und Robustheit: Stabile Materialien, gute Ergonomie

Notebooks müssen zudem gut verarbeitet und robust sein, da sie auf Reisen ständig der Gefahr von Stößen oder gar Feuchtigkeit ausgesetzt sein können. Testmagazine achten dabei vor allem auf die Spaltmaße zwischen den Bauteilen, die verwendeten Gehäusematerialien und auch die Verwindungssteifigkeit des Gehäuses. Hier spielt auch die Beschaffenheit der Tastatur eine wichtige Rolle: Die Tasten müssen einen angenehmen Hub haben und möglichst robust wirken.

Leistung: Performant, ausdauernd und dabei kühl und leise

Während leistungsorientierte Modelle hinsichtlich ihrer Performance kritisch beäugt werden, ist bei kompakteren Notebooks die Akkulaufzeit ein wichtiger Vergleichsaspekt, der auch die Endnoten wesentlich beeinflusst. Kompakte Notebooks sollten idealerweise einen ganzen Arbeitstag ohne Steckdosen-Zwischenstopp überdauern. Dies gelingt inzwischen den meisten Subnotebooks und Ultrabooks problemlos. Eine starke Hitzeentwicklung kann die Lebensdauer der intern verbauten Hardware verringern. Deshalb wird in den Testlaboren auch dieser Aspekt gemessen und mit dem Marktschnitt verglichen. Damit einher gehen auch Lautstärkemessungen, denn die Lüfter von Notebooks können unter Volllast durchaus störend laut werden.

Was für Notebook-Typen gibt es und für wen eignen sie sich?

BauformNetbooksSubnotebooksUltrabooks
Einsatz­gebiet
  • mobiler Einsatz
  • Zweitgerät
  • einfache Aufgaben
  • mobiler Einsatz
  • Office & Surfen
  • Foto- und Videotools
  • mobiler Einsatz
  • Office & Alltag
  • Foto- und Videotools
Vorteile
  • günstig
  • kompakt
  • Kompromiss aus Kompaktheit und Leistung
  • guter Bedien­komfort
  • sehr flach und leicht transportabel
  • relativ gute Leistung
Nachteile
  • schwache Leistung
  • schlechter Bedien­­komfort
  • Leistung reicht nicht für anspruchsvolle Anwendungen
  • recht hoher Preis
  • teuer
  • für anspruchsvolle Anwendungen zu wenig Leistung
TypOffice-NotebooksMultimedia-NotebooksGaming-NotebooksConvertibles
Einsatz­gebiet
  • Unternehmen und Homeoffice
  • geeignet für alle Anwendungen
  • Desktop-PC-Ersatz
  • anspruchsvolle Games
  • Foto- und Videotools
  • Tablet- und PC-Ersatz
Vorteile
  • oft günstig
  • hoher Bedienkomfort
  • lange Akkulaufzeiten
  • gute Leistung
  • große Displays
  • starke Grafikkarten
  • große, gute Displays
  • Zusatzfeatures für Spieler
  • flexibel einsetzbar
  • komfortabler Touchscreen
Nachteile
  • keine Grafikkarten
  • Leistung unter Desktop-PC-Niveau
  • schwer
  • kurze Laufzeiten
  • teuer
  • schwer und groß
  • sehr kurze Laufzeiten
  • spiegelnde Displays
  • mäßige Leistung

Wie unterscheiden sich Windows-Notebooks und MacBooks voneinander?

Apple MacBook Air 13 Flach, hochwertig verarbeitet und gut ausgestattet - das MacBook ist nicht ohne Grund eine feste Größe am Notebookmarkt (Bildquelle: apple.com)

Windows dominiert den Notebook-Markt, doch das MacBook von Apple mit dem eigenen Betriebssystem macOS hat trotzdem eine treue Fangemeinde. Das flache MacBook Air gilt als Vorreiter der Ultrabook-Klasse und ist für viele Studenten und Angestellte in der Medienbranche das Gerät der Wahl.

Während bei Windows-Notebooks die Auswahl sehr groß und dementsprechend unübersichtlich ausfällt, ist die Modellpalette bei den MacBooks stets begrenzt. Ihr Einsatzgebiet liegt vor allem bei täglichen anfallenden Aufgaben wie Browsing oder auch einfacher Medienbearbeitung. Wer etwas mehr Leistung für kreative Prozesse, wie zum Beispiel Video- und Musikproduktion oder einfach ein größeres Display benötigt, für den gibt es das MacBook Pro. Spiele- und Workstation-Notebooks bietet Apple bislang nicht an.

Das Preisniveau der MacBooks ist hoch: In der Regel sind aktuelle Modelle nicht unter 1.000 Euro zu haben. Dafür stimmt aber auch die Qualität, wie eine Vielzahl positiver Testergebnisse unter Beweis stellen.

Ein Vorteil des Apple-eigenen Betriebssystems liegt in der hervorragenden Software-Basisausstattung. Das Betriebssystem enthält im Gegensatz zu Windows bereits gute Tools für Office und Medienbearbeitung, die also nicht extra nachgekauft werden müssen. Apple unterhält einen gut kuratierten und übersichtlichen App-Store, der als zentrale Anlaufstelle für jeglichen Softwarebedarf hervorragende Dienste leistet. Kommerzielle Software wird aber schon allein wegen der größeren potenziellen Käuferschaft primär für Windows-Systeme entwickelt, was dazu führen kann, dass die Mac-Versionen weniger leistungsfähig und funktionsreich ausfallen. Des Weiteren werden Systeme mit macOS viel seltener das Ziel von Schadsoftware. Die Anschaffung einer Security-Suite ist hier also weniger wichtig. Mac OS arbeitet zudem gut mit anderen Apple-Produkten wie dem iPhone zusammen, zum Beispiel in Hinblick auf die Synchronisierung von Daten.

Autor: Gregor L.