Sie sind schon etwas Besonderes und deshalb testete das Spiele-Magazin GameStar gleich zehn Notebooks, die für den Spieleeinsatz speziell ausgestattet sind. Sie sind teuer und schwer, weil meist üppig bestückt und stromgierig obendrein, dass kurze Akkulaufzeiten vollkommen normal sind. Spiele-Notebooks finden dank der speziellen Hardware immer mehr Freunde aus der eingefleischten Desktop-Gamer-Szene. Es ist schon ein Unterschied, ob man mit rund 5 Kilogramm oder knapp 20 Kilogramm (Desktop-Equipment) zur LAN-Party angereist kommt.

Das Acer Aspire 8930G kratzt mit seinem Anschaffungspreis von 1.500 Euro bei amazon schon an der Obergrenze des Testfeldes und ist nicht ganz so schnell wie das D8425 von ONE. Jedoch machen die reichhaltige Ausstattung mit 18,4 Zoll-Display, Blu-ray-Kombo-Laufwerk und vielen anderen Anschlüssen das Acer zum klaren Testsieger. Mit rund 1.400 Euro nur gering günstiger, mit Blu-ray-Kombo-Laufwerk, aber auf AMD-Puma-Plattform arbeitende CPU mit AMD/ATi HD 3850er Grafikkarte belegte das MSI GT735 den zweiten Platz. An vierter Stelle findet sich der Preis-Leistungs-Sieger Asus G50V- Vollausstattung für ein 15,4 Zoll großes Gerät, gleichwertig in der Geschwindigkeit mit dem Testsieger und „schon“ für rund 1.275 Euro bei amazon erhältlich. Es folgen das mit 900 Euro preiswerte, aber zu niedrig auflösende HP Pavilion dv40, das eher für den Multimedia-Bereich gedachte Sony Vaio FW11M und das 13 Zoll kleine, weniger spieletaugliche Dell XPS M1330. Solide präsentiert sich der chinesische IBM-Nachfolger Lenovo mit seinem Thinkpad SL500, kann aber bei modernen Spielen nicht mithalten. Toshibas Satellite A300-18K kann zwar mit seiner Radeon HD 3650 zwar noch mitspielen, ist aber zu laut und bietet nur befriedigende Schärfe im Display. Kaum schlechter, aber dafür über 200 Euro günstiger, ist das Fujitsu-Siemens Amilo Pi3540, welches gute Multimedia-Fähigkeiten mitbringt und für ambitionierte Spieler ungeeignet ist.

Der Eindruck zwängt sich auf, dass manche Hersteller lieber ein Multimedia-Notebook mit eingeschränkter Spieletauglichkeit vermarkten, als ein reinrassiges Gamer-Notebook. Dass ein solches nicht über 2.000 Euro kosten muss, wie es diese Hersteller gerne propagieren, beweisen die Geräte von Acer, MSI, Asus und ONE. Lesen Sie hierzu die Gesamtübersicht aller Testergebnisse auf unserer Webseite.

Autor: Christian