Ultrabooks: Von der Intel-Marke zum Synonym für portable Laptops

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Dell XPS 13 Ultrabook Ultrabooks wie das Dell XPS 13 zeichnen sich durch sehr flache Gehäuse und hochwertige Optik aus. (Bildquelle: amazon.de)

Wie werden Ultrabooks in Tests bewertet?

Mit dem Ultrabook-Konzept hat Intel eine attraktive Notebook-Klasse ins Leben gerufen. Die Modelle sind schlank, leicht und dennoch leistungsstark. In puncto Ausstattung und Größe kann es jedoch deutliche Unterschiede geben, zudem ist das Preisniveau nichts für schwache Nerven. Viele Testmagazine haben sich intensiv mit dieser beliebten Produktklasse auseinandergesetzt und Ultrabook-Vergleiche durchgeführt. Aufgrund des höheren Preisniveaus sind dabei die Ansprüche der Tester vergleichsweise hoch. Da Ultrabooks die Brücke zwischen Leistungsfähigkeit und Mobilität schlagen wollen, steht neben der Arbeitsleistung auch die Akkulaufzeit im Fokus. Ein gutes Ultrabook erreicht etwa 10 Stunden Laufzeit bei Standardanwendungen wie Office und Websurfen. In Hinblick auf die Leistung gibt es meist keine großen Unterschiede. Dank der meist ab Werk verbauten SSD arbeiten die Geräte im Alltag flott. Die Ausrichtung auf energieeffiziente Hardware führt allerdings dazu, dass leistungsstarke Grafikkarten und Prozessoren nicht verbaut werden, was eine gute Performance bei aufwendigen Programmen und Spielen verhindert. Ein weiterer Aspekt, der für die Mobilität des Notebooks wichtig ist, ist die Verarbeitung und Gehäusestabilität. Ein gutes Gehäuse aus Aluminium mit einwandfreier Verarbeitung und einer guten Tastatur führt in der Regel zu einem wohlwollenderen Testergebnis. Das Display sollte zudem eine gute Darstellungsqualität bieten und zudem hell genug sein, um auch im Freien noch mit dem Gerät arbeiten zu können.

Preise: Gibt es das günstige Ultrabook?

Grundsätzlich ist die Kombination aus Handlichkeit und solider Performance nicht neu. Zum Beispiel gibt es mit den Subnotebooks seit vielen Jahren eine Notebook-Klasse, die exakt die erwähnten Merkmale erfüllt. Das Problem: Meist sind die Modelle extrem teuer (ab 1.500 EUR) und entsprechend unattraktiv für den Massenmarkt. Hier versuchen die Ultrabooks anzusetzen - allerdings nicht wirklich erfolgreich. Denn die Preise bewegen sich grob zwischen 700 und 1.300 EUR. Für die meisten Verbraucher ist das nach wie vor zu viel.

Ab wann ist ein Notebook ein Ultrabook?

Intel hat den Titel Ultrabook ins Leben gerufen und hat den Herstellern einige Vorgaben gemacht, welche technischen Eckdaten ein solches Gerät haben muss. Technisch müssen Ultrabooks eine stromsparende Intel Low-Voltage-CPU im Gepäck haben. Ansonsten schreibt Intel eine Akkulaufzeit von mindestens fünf Stunden vor, zudem gibt es klare Vorgaben für die Bauhöhe. Modelle der 11-, 12- und 13-Zoll-Klasse dürfen maximal 18 Millimeter dick sein, bei größeren Modellen ist die Obergrenze 21 Millimeter. Frei wiederum sind die Hersteller, was das Gewicht angeht. Derzeit reicht die Bandbreite von rund 1.100 bis 2.100 Gramm. Dabei gilt: Je geringer das Gewicht, desto mobiler das Ultrabook, desto höher in der Regel aber auch der Preis.

Da Intel seit 2013 keine neuen Ultrabook-Spezifikationen herausgegeben hat und der Begriff im Volksmund zum Synonym für flache, elegante und mobile Notebooks geworden ist, kann der Begriff aus heutiger Sicht weiter gefasst werden. Ultrabooks werden allerdings langsam durch flexible Convertible-Notebooks abgelöst, die dank ihres optionalen Tabletbetriebs deutlich vielseitiger sind und sich in ähnlichen Preisregionen tummeln. Auch der Mischbegriff Convertible-Ultrabook ist inzwischen geläufig.

Die leichtesten Ultrabooks

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 MSI P65 Creator 8RF (White Limited Edition) Sehr gut(1,3)
2 MSI P65 Creator 8RE Gut(1,7)
3 HP Chromebook x360 14 G1 Gut(1,9)

Worauf sollte beim Ultrabook-Display geachtet werden?

Von großer Bedeutung ist abschließend das Display. Hier sollte man vor allem die Oberfläche checken. Ist sie glänzend, verspricht das hohe Kontraste und satte Farben, aber auch eine hohe Anfälligkeit für Reflexionen. Ist sie matt, bleibt das Display dagegen auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen lesbar - zum Beispiel im Freien oder wenn man ein helles T-Shirt trägt. Die Auflösung wiederum ist eine Frage des Geschmacks. 1.600 x 900 oder 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD) versprechen ein knackiges Bild, machen die Schriftzeichen und Symbole dafür klein. Abhilfe schafft die in Windows integrierte Schriftskalierung. Hier ist ein Wert zwischen 120% und 150% bereits ausreichend, um die Lesbarkeit zu optimieren.

Autor: Gregor L.