Apple Ultrabooks: Modelle und Preise

  • Gefiltert nach:
  • Apple Ultrabooks
  • Alle Filter aufheben

Apple MacBook Air 11,6Ultrabooks aus dem Hause Apple sind nichts für schmale Budgets. Je nach Modell und Ausstattung werden derzeit grob zwischen 900 und 2.000 EUR fällig - ein teurer Spaß. Was bekommt man dafür im Einzelnen? Wie viele verschiedene Geräte existieren überhaupt? Und ist der hohe Preis wirklich gerechtfertigt? Testberichte.de gibt einen Überblick.

Sortiment, Gewicht und Display

Apple nutzt die Bezeichnung Ultrabook offiziell nicht, einige der Modelle lassen sich jedoch durchaus unter dem Begriff einordnen, angefangen von den beiden Versionen des MacBook Air (11,6- und 13,3-Zoll-Display) bis hin zum kleineren MacBook Pro mit 13,3 Zoll-Display (Retina oder normal). Charakteristisch ist natürlich jeweils das klassische Apple-Design, gleichwohl zählen die Gewichtswerte nicht zur Spitzenklasse, zumindest nicht in Relation zu den Preisen. Das MacBook Pro etwa bringt fast 1.600 und das große Air knapp 1.400 Gramm auf die Waage, einzig das kleine Air ist mit ca. 1.000 Gramm ein richtiges Fliegengewicht. Positiv dafür: Die Geräte sind meist robust, gut verarbeitet und leise, kommen viele Stunden ohne Steckdose aus und haben ein Display im Gepäck, das Spaß macht. Gerade das Pro mit Retina-Exemplar hebt sich hier dank seiner extremen Schärfe bzw. seiner hohen Auflösung (2.560 x 1.600 Pixel), seines Kontrasts und seiner Farbtreue deutlich von der Masse ab.

Thunderbolt an Bord

Die Bildausgabe an einen externen Monitor übernimmt bei den Air-Modellen ab der Generation 2012 eine Thunderbolt-Schnittstelle, während das MacBook Pro ergänzend noch einen klassischen HDMI-Ausgang bereitstellt. Vorteil von Thunderbolt in diesem Kontext: Mehr Speed beim Datentransfer, zudem lassen sich weitere Peripheriegeräte in Reihe schalten, beispielsweise eine Festplatte. Nachteil hingegen: Das Ganze funktioniert nur, wenn auch die Peripheriegeräte Thunderbolt im Gepäck haben. Und das ist bisher selten. Rein technisch indes ist in allen Geräten eine flotte SSD verbaut, je nach Preis mit den Kapazitäten 128, 256 oder 512 GByte. Die verbauten Prozessoren hingegen sind im Falle des MacBook Air alltagstauglich, wer mehr Power benötig, greift allerdings doch besser zum MacBook Pro. Hier nutzt Apple gegen Aufpreis bessere CPUs mit mehr Power, die tendenziell auch härtere Jobs ohne große Verzögerungen erledigen. Unterm Strich gilt jedoch: Die Hardware rechtfertigt den hohen Preis nur bedingt, stattdessen bezahlt für das Display, das gute Gehäuse und - so ist es nun mal - den ziemlich guten Look.

Autor: Stefan