Grafikkarten: Die wichtigsten Serien

Nvidia ist einer der größten Entwickler von Chipsätzen und Grafikprozessoren weltweit. Das Portfolio reicht dabei von passiv gekühlten Einsteigermodellen bis hin zu aktuellen Flaggschiffen für ambitionierte PC-Spieler und Anwender im Geschäftsbereich.

nvidia physx

PhysX & TXAA

Ein Alleinstellungsmerkmal ist dabei eine proprietäre Physik-Engine namens „PhysX“. Durch die Auslagerung von Berechnungen physikalischer Effeke in Computerspielen und Simulationssoftware auf den Chip der Grafikkarte lassen sich rechenintensive Vorgänge wie die Physik starrer Körper, die Simulation von Flüssigkeiten wie Wasser oder Lava, sowie das realistische Verhalten von Seilen, Haaren oder Kleidung umsetzen. Diese Funktion ist Nvidia exklusiv und wird beispielsweise von Konkurrent AMD nicht angeboten. TXAA (Zeitliches Antialiasing) ist ein spezieller Antialiasing-Modus, der zur direkten Integrierung in Spielengines bestimmt ist. TXAA kombiniert die Vorteile von MSAA und FXAA und bietet eine hohe Bildqualität bei reduzierter Leistungsaufnahme.

Nvidia Quadro

Quadro

Eine Sonderstellung nehmen die sogenannten „Quadro“ Grafikkarten ein. Dabei handelt es sich um Lösungen für professionelle Workstations. Es werden reguläre Grafikprozessoren der GeForce Reihe genutzt, welche zertifizierte Treiber für Windows, Free BSD, Solaris, Linux und Macintosh bieten. Dadurch lassen sich spezielle Profile für verschiedene Anwendungen aktivieren. Anfallende Aufgaben in Anwendungen wie Adobe CS6, Avid Media Composer, Autodesk Inventor, CATIA und SolidWorks von Dassault Systèmes, Siemens NX und PTC Creo können schnell abwickelt werden. Für Spiele und normale Büroanwendungen eignen sich die Modelle allerdings nicht.

nvidia GeForce

GeForce

Privatanwender greifen auf die „GeForce“ Grafikkarten des Unternehmens zurück. Unterteilt in verschiedenen Serien ordnen sich die Modelle im LowCost- Mainstream und High-End-Bereich ein.

LowCost

Die GeForce 500 Serie umfasst die Grafikkartenmodelle GeForce GTX 590, GeForce GTX 580, GeForce GTX 570, GeForce GTX 560 Ti, GeForce GTX 560 SE, GeForce GTX 560, GeForce GTX 555, GeForce GTX 550 Ti, GeForce GT 545, GeForce GT 530, GeForce GT 520, GeForce 510 . Sie basiert auf der Fermi-Architektur der Vorgängerserie mit überarbeiteten Stepping.

Mainstream

Die GeForce 600 Serie umfasst die Grafikkartenmodelle GeForce GTX 690, GeForce GTX 680, GeForce GTX 670, GeForce GTX 660 Ti, GeForce GTX 660, GeForce GTX 650 Ti BOOST, GeForce GTX 650 Ti, GeForce GTX 650, GeForce GT 645, GeForce GT 640, GeForce GT 630, GeForce GT 620, GeForce GT 610, GeForce 605. Sie werden im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt und bilden das Einstiegssegment des Unternehmens. Erforderlich für den Einbau ist dabei ein PCI-Express-Kartenslot. Das Buchstabenkürzel „Ti“ bezeichnet dabei Modelle, die außergewöhnlich viel Leistung fürs Geld bieten sollen.

High-End

Den Nachfolger bildet die GeForce 700 Serie. Sie basiert auf der aktuellen Kepler-Architektur und beinhaltet die Grafikkartenmodelle GeForce GTX TITAN, GeForce GTX 780 Ti, GeForce GTX 780, GeForce GTX 770, GeForce GTX 760, GeForce GTX 760 Ti. Alle Grafikprozessoren unterstützten die aktuelle Grafikschnittstelle DirectX 11 und sind im Mittelklasse- und High-End-Bereich angesiedelt.

Autor: Nico