Grafikkarten: Zehn Gamer-Chips bis 200 Euro im Vergleich

Dank AMDs neuer Preispolitik kann man schon für unter 200 Euro gute Grafikkarten kaufen, die von der Zeitschrift GameStar ausführlich getestet wurden. Dank dieses starken Drucks gab auch der Marktführer nVidia klein bei und bietet seine Produkte jetzt zu ähnlich günstigen Preisen an. Als Testkriterien mussten Crysis unter DirectX 10 und Call of Duty 4 herhalten, die in hohen Auflösungen von 1680 x 1050 und 1920 x 1200 gespielt wurden. Überraschend ist, dass selbst die schlechteste Karte und mit 90 Euro bei Amazon sehr günstige Gainward HD 3870 den Test ruckelfrei bewältigte.

Der klare Testsieger heißt hier Powercolor Radeon HD 4870 und ist für rund 200 bei Amazon zu haben. Ein besseres Preis-Leistungsverhältnis findet man nicht, denn die Powercolor schlägt selbst die deutlich teurere nVidia GTX 260. Lediglich bei vierfacher Kantenglättung und achtfachem Texturfilter unter Crysis schwächelt sie etwas und kommt der 30 Frames-Grenze deutlich nahe. Die Schwesterkarte HD 4850 Toxic von Sapphire belegt den zweiten Platz und wird bei Amazon für 160 Euro angeboten. Sie ist kaum schlechter als die Siegerkarte und schlägt sich im Leistungsvergleich mit der übertakteten nVidia 9800 GTX OCX von BFG wacker. In CoD4 kann sie sogar an ihr vorbei ziehen. Im weiteren Mittelfeld des Test finden sich noch 9800er von Zotac und Spakle sowie 9600ervon XFX und Xpertvision.

In der Leistung unterscheiden sie sich nur marginal, aber preislich ist noch einiges drin. Der Hauptpunkt ist aber die Auswahl der Spiele – manche Karten laufen auf Crysis besser, andere auf Unreal Tounament und wenn das entschieden ist, weiß man in welchem Lager gekauft werden kann.

Ein Blick auf unsere Übersicht mit allen Testergebnissen und Preisen lohnt sich jedenfalls immer.

Autor: Christian