Grafikkarten: Sechs Karten von 150 bis 480 Euro im Vergleich

Das Computer-Magazin HardwareLuxx zeigt in einem ausführlichen Test von sechs Grafikkarten fast aller Preisklassen, dass es wirklich nicht immer eine teure High-End-Karte sein muss, um mitspielen zu können. Viele Hardcore-Gamer verzichten ohnehin auf leistungsfressende Effekthaschereien in der Darstellung, um die Bildraten pro Sekunde (FPS) entsprehcend hochzuhalten – Shooter haben halt keinen Sinn für schöne Landschaften und suchen nur den Feind.

Asus bietet gerade für die Gruppe der Gamer mit kleinem Geldbeutel zwei interessante Grafikkarten an. Die Asus EN9800GT MATRIX/HTDI/512M eignet sich ideal für den Gelegenheitszocker, der durch die Super-Hybrid-Engine auch noch ordentlich Strom sparen kann. Wer nicht die höchsten Auflösungen beanspruchen will, ist mit der für rund 150 Euro (amazon) recht günstigen Karte gut bedient. Die zweite Asus im Bunde ist schon etwas schärfer getuned und bietet ein anderes Lüfterprinzip – 775 MHz GPU-Takt und 1180 MHz Speichertakt arbeiten mit 1940 MHz Shader-Taktung in der EN9800GTX+DK TOP/HTDI/512M zusammen. Mit knapp 180 Euro (amazon) ist sie ein guter Fang, der leistungsmäßig in den meisten Benchmarks oberhalb einer Radeon HD 4850 liegt. Ob sich weitere 50 Euro Investition (amazon) für eine Palit Radeon HD 4870 Sonic mit 1024 MB bei marginalen Vorteilen lohnen, muss jeder selbst entscheiden. Eine neue Leistungsklasse erscheint mit der Sapphire Radeon HD 4850 X2 und doppelter GPU für etwa 325 Euro (amazon). Hier liegen die Frameraten meist doppelt so hoch, wie bei den bereits genannten Karten und ein Hauch von High-End weht durch den PC. Eine weitere Leistungssteigerung um 50 % bieten die Gainward Rampage 700 GS (480 Euro) und die Palit Revolution 700 Deluxe (470 Euro) – beide arbeiten mit einer ATi Radeon HD 4870 Doppel-GPU und eröffnen den Zugang zur Proi-Liga der Gamer. Beide meistern die höchsten Auflösungen ohne Probleme, obwohl die für X2-Karten typischen Mikroruckler nicht zu vermeiden sind.

In diesem Test wurden alle Bereiche der Gamer-Grafikkarten angeschnitten und der Beweis erbracht, dass es nicht immer High-End sein muss.

Autor: Christian