Grafikkarten: Die Doppeldecker kommen

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Die Spiele-Zeitschrift GameStar nahm sich gleich vier extra dicke Grafikkarten der Baureihe GTX 295/285 zum Belastungstest vor. Sieht man sich das Gesamtergebnis in der Übersicht an, weiß man sofort, dass man hier nichts mehr falsch machen kann. Der Testsieger von Asus erzielte 88 Punkte und die beiden „Letzten“ zieren 86 Punkte als Gesamtleistung. Doch preislich ist hier allerhand Ersparnis drin. Während die Asus ENGTX295 knapp um 500 Euro kostet, ist eine Point of View GTX285 schon für 350 Euro zu haben.

Wer denn auf einem 30-Zoller mit höchsten Detailstufen und voller Kantenglättung spielen will, kann beruhigt den hohen Preis für eine Asus ENGTX295 ausgeben – man wird garantiert nicht enttäuscht. Lediglich die Geräuschkulisse lässt dann zu wünschen übrig, während eine Radeon HD 4870 X2 dann noch leise arbeitet. Und die Stromrechnung wird dann auch nicht zu knapp – knapp 290 Watt rauschen dann durch das Netzteil. Auf dem zweiten Platz findet sich der Hersteller Zotac, der sich in vielen Grafikkarten-Tests in letzter Zeit immer hervortat. Seine GeForce 285 GTX AMP! setzte sich als schnellste Ein-Chip-Karte durch. Mit einem Preis unter 400 Euro zeigt sie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Aber noch günstiger ist die bereits erwähnte POV Geforce GTX285 bei gleicher Leistung und schwächerer Ausstattung. Für die Preisdifferenz kann man sich das Spiel der eigenen Wahl kaufen. Es bleibt die N285GTX-T2DIG von MSI, die mit einem Preis von rund 400 Euro konkurrenzfähig bleibt.

Bei diesem Test kommen die Ein-Chip-Karten deutlich besser weg. Sie sind leiser, verbrauchen deutlich weniger Strom bei fast gleicher Leistung und besitzen keine Mikroruckler, die ja so typisch für die Doppelkarten sind. Hier ist günstiger einfach besser.

Autor: Christian