Grafikkarten: Alle neuen nVidia GTX haben einen Vogel

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15 Grafikkarten im TestWie die Tester vom Magazin PC Games Hardware (PCGH) in ihrem großen Test mit 15 Grafikkarten offenlegten, piepen, fiepen und zirpen die neuen nVidia GTX-Grafikkarten, dass es eine wahre Pracht ist. Diese Geräuschkulisse baut sich besonders stark bei Framreraten jenseits von 500 FPS auf, so wie bei Intros und Ladevorgängen. Der Shrink (Verkleinerung) der GPU auf 55 nm hat zwar den GTX-Karten eine höhere Leistungsfähigkeit beschert, gepaart mit niedrigerem Stromverbrauch, aber irgendwie haben die Entwickler am Rest des Karten-Layouts gespart. Kein Wunder, denn ATi diktiert hier die besonders niedrigen Preise bei hoher Qualität.

Da sich alle Hersteller noch nahe am Referenzdesign von nVidia bewegen – viele verpassen der Karte lediglich ihren Aufkleber – kommt es im Testfeld nur zu marginalen Unterschieden, die insbesondere die Ausstattung betreffen. Auf den ersten drei Plätzen gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen unter den drei GTX295ern von MSI, Asus und BFG, die alle mit dem „Top-Produkt“ Award ausgezeichnet wurden. Es folgt die lange Liste der fast identischen GTX285-Karten, die sich wirklich nur die verschiedenen Aufkleber unterscheiden, bis man auf den „Spar-Tipp“ Sapphire Radeon HD 4870/1G Toxic stößt. Die ATi-Karte bringt beinahe gleiche Leistungen wie die 285, kostet aber deutlich weniger und ist schon für rund 230 Euro zu haben. Selbst die alte Referenzkarte MSI N280GTX Super OC, die sich direkt neben der Radeon platzierte, kostet noch rund 300 Euro und ist deutlich überteuert.

OK – hartgesottene Zocker ziehen sich das Headset über und kriegen von Tinitus-ähnlichen Geräuschen nix mehr mit... insbesondere wenn die Lüfter losheulen und höchstens noch der Nachbar von der Geräuschkulisse etwas mitkriegt.

Autor: Christian