Speichermedien sind aus dem modernen Alltag kaum noch wegzudenken. Sie begegnen uns in Smartphones, Autos, HD-Receivern und bei Computern und Notebooks. Mittlerweile findet man viele Modelle mit zwei Terabyte Speicherplatz in unterschiedlichen Formen und mit verschiedenen Anschlüssen. Dieser Ratgeber soll eine kleine Übersicht über die Modelle geben.

Formfaktor

Je nach Verwendungszweck und technischen Vorgaben sind Datenträger in verschiedenen Formaten anzutreffen. 3,5 Zoll kommen dabei oft in Desktop-PCs und Servern zum Einsatz. Externe Modelle mit diesem Formfaktor benötigen eine separate Stromversorgung. 2,5 Zoll sind mobiler und kommen bei modernen Spielekonsolen (Play Station 4 und Xbox One) und Laptops zum Einsatz. Auch eignen diese sich für den Einsatz in externen Gehäusen, da meist kein separater Stromanschluss notwendig ist. Die Energie wird von der Anschlussschnittstelle geliefert.

Interne Schnittstellen

Inzwischen ist jeder halbwegs aktuelle Rechner, Laptop oder Gaming-System mit der seriellen Schnittstelle (SATA) ausgestattet. Der aktuelle Standard SATA3 kann mit einer maximalen Übertragungsrate von bis zu 6000 MBit/s aufwarten. Dank der „Hot-Plug“ Technologie können die Datenträger im laufenden Betrieb mit dem System verbunden werden. Die Anschlüsse sind dabei genormt.

Externe Schnittstelllen

Oft begegnet man Laufwerken auch in externen Gehäusen. Die Anbindung erfolgt dabei primär über eine USB-Schnittstelle. Der Standard ist derzeit am weitesten verbreitet und ermöglicht eine sogenannte „Plug and Play“ Nutzung (PnP). Es ist keine aufwendige Installation von Treibern nötig und das Speichermedium kann somit direkt nach dem Anschließen genutzt werden. Für Privatleute sind die gebotenen Geschwindigkeiten absolut ausreichend und entsprechende Schnittstellen sind bei vielen gängigen Produkten verbaut. Die aktuelle dritte Generation kann mit Datenübertragungsraten von bis zu 500 MBytes/s aufwarten.

Thunderbolt

Etwas teurer in der Anschaffung aber deutlich schneller präsentiert sich der Thunderbolt-Standard. In Zusammenarbeit von Apple und Intel entwickelt, bietet dieser hohe Übertragungsraten von bis zu 20 GBit/s. Die verfügbare Bandbreite kann flexibel genutzt werden und neben Festplatten können auch Monitore angeschlossen werden. Für den Privatgebrauch eher uninteressant eignet sich die Technik aber für Firmen im Bereich der Video- und Fotobearbeitung, wo sehr viele Daten anfallen und übertragen werden müssen.