Wie schneiden S/W-Laserdrucker bei der Druckqualität ab?

Ricoh SP 150 Mono-Laserdrucker können sehr kompakt ausfallen, wie hier beim Ricoh SP 150 (Quelle: amazon.de)

Die Qualität von Ausdrucken, Scans und Kopien fließt mit der höchsten Gewichtung in die Wertungen der Testmagazine ein: Die besten Schwarzweiß-Laserdrucker sind Spezialisten für den Dokumentendruck. Die Druckwerke nutzen zwar in der Regel kleinere Auflösungen als die der Tintenstrahl-Konkurrenz, aber in der Praxis können die Druckergebnisse dennoch überzeugen, zumal viele Laserdrucker deutlich schneller arbeiten als Tintenstrahler derselben Preisklasse. Beim Druck von Dokumenten in Schwarzweiß wird Schrift trotzdem sauber zu Papier gebracht. Beim Kopieren profitiert man ebenfalls von den schnellen Druckwerken der Laserdrucker. Textseiten werden flott und sauber vervielfältigt.

Die schnellsten S/W-Laserdrucker

  1. HP LaserJet Enterprise M612dn
    71 Seiten/min
    HP LaserJet Enterprise M612dn
    • keine Tests
  2. Lexmark MS826de
    66 Seiten/min
    Lexmark MS826de
    • Sehr gut 1,0
  3. Xerox VersaLink B610DN
    63 Seiten/min
    Xerox VersaLink B610DN
    • keine Tests

Sind die Folgekosten bei S/W-Laserdruckern geringer als bei Tintenstrahlern?

Als Laserdrucker in Mode kamen, boten sie einen klaren Preisvorteil in Hinblick auf die Seitenkosten. Inzwischen haben Tintenstrahler deutlich aufgeholt, Laserdrucker liegen aber immer noch knapp vorne. In der Druckkostenwertung, die oft einen fast ebenso starken Einfluss auf die Gesamtnote hat wie die Druckqualität, schneiden Laserdrucker im Durchschnitt immer noch rund 10 Prozent besser ab. Dies liegt vor allem an der oft deutlich höheren Reichweite der Toner. Dafür ist allerdings die Anschaffung eines Toners teurer als die einer Tintenpatrone. Ein weiterer technikbedingter Vorteil ist der Umstand, dass die Toner nicht eintrocknen und keine verschwenderischen Düsenreinigungsvorgänge die Praxis-Reichweiten verringern können. Es ist zu beobachten, dass günstigere Laserdrucker im Preisbereich unter 250 Euro häufig ihren Preisvorteil gegenüber der Tintenstrahler-Konkurrenz in derselben Preisklasse verlieren. Schwarzweiß-Laserdrucker bieten preislich einen zusätzlichen Vorteil: Die Anschaffung von teuren Farbtonern entfällt.

Wie groß sind die Unterschiede bei der Ausstattung?

In Hinblick auf die Ausstattungsmerkmale unterscheiden sich Laserdrucker nicht wesentlich von Tintenstrahldruckern. Da viele Laserdrucker auf den Einsatz im Büro spezialisiert sind, bringen sie häufig praktische Funktionen für den Office-Alltag mit. Dazu gehören der beidseitige automatische Duplexdruck sowie automatische Dokumentenzufuhren (ADF). Der Papiereinzug kann bei Laserdruckern zum Problem werden. Es kommt zu schiefem Einzug oder Transportspuren auf dem Papier. Abhilfe schafft hier die Nutzung von speziellem Laserdruckerpapier.

Gibt es Besonderheiten in der Bedienung von S/W-Lasern?

Auch bei Laserdruckern finden immer häufiger Touchscreens Verwendung, da sie sich als das komfortabelste Bedienkonzept etabliert haben. Der Tausch der Toner ist oft sehr einfach, auch wenn die Tonerkartuschen deutlich mehr Platz einnehmen als Tintenpatronen. Beim Tausch von Tonern besteht zudem keine Tropfgefahr.

Sind Schwarz-Weiß-Laserdrucker gesundheitsschädlich?

Da bei einem Laserdrucker generell Tonerpulver auf das Papier aufgetragen und durch starkes Erhitzen bedruckt wird, existiert bei jedem Modell eine gewisse Feinstaubbelastung. Auch herrscht eine gewisse Geruchsbelästigung, was besonders in kleinen Räumen spürbar ist. Vor allem, wenn ein solches Gerät in einem vielfrequentierten Druckerraum steht und regelmäßig benutzt wird, sollten Sie darauf achten, wenigstens die Tür zu öffnen. Ein Durchlüften wäre die bessere Alternative, um etwaige Feinstaubpartikel des Druckwerks zu entfernen und für frische Luft zu sorgen. Eine wirklich ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko besteht beim regulären Druckbetrieb jedoch nicht. Als Asthmatiker empfiehlt sich die regelmäßige Lüftung.