Laserdrucker waren lange die Könige der Effizienz. Sie kombinieren hohes Drucktempo und hohe Seitenkosten. Mit dem Aufkommen von Kostenspar-Alternativen wackelt ihr Thron zwar etwas, aber die immer noch sehr hohe Effizienz macht sie weiterhin zu einer guten Wahl für Büroanwender.

Wie bewerten Testmagazine Laserdrucker in ihren Testberichten?

Sehr viele Testberichte fokussieren sich auf die Qualität der Ausdrucke. Ausschlaggebende Kriterien sind dabei hauptsächlich die Textschärfe und Gleichmäßigkeit ausgedruckter Flächen – egal, ob farbig oder Schwarzweiß. Sobald ein Laserdrucker eine zusätzliche Einheit zum Scannen und Kopieren verbaut hat, handelt es sich um einen Laser-Multifunktionsdrucker. Viele Tester messen in den jeweiligen Testberichten zudem die Geschwindigkeit der Ausdrucke. Je schneller ein ausgedrucktes Blatt Papier vorliegt, desto besser eignet sich ein Laserdrucker auch für Büros und Arbeitsgruppen mit höherem Druckaufkommen.

Laserdrucker sind oft groß und sperrig. Laserdrucker bieten einen großen Funktionsumfang, sind aber groß und sperrig gebaut. (Bildquelle: amazon.de)

Eine Beurteilung der Druck- und Folgekosten ist wichtig, um zu erfahren, ob sich ein Gerät auch im Folgebetrieb hinsichtlich der Kosten lohnt. Dazu errechnen Tester einen durchschnittlichen Seitenpreis. Dieser ergibt sich aus dem Anschaffungspreis einer Tonerkartusche sowie der tatsächlichen Reichweite einer solchen. Dadurch können praktische Bestenlisten erstellt werden, um eine preisliche Vergleichbarkeit zu gewährleisten. In diese Folgekosten-Bewertung fließt ebenso der Stromverbrauch mit ein, der sowohl im Betrieb als auch im Standby gemessen wird.
Ein weiterer Punkt, der in Testberichten einer Kritik unterzogen wird, ist die Ausstattung des Druck- und Scanwerks. Dabei ist ein integrierter Duplexer vor allem in größeren Büros oder Arbeitsgruppen mit hohem Druckaufkommen zum automatischen Bedrucken beider Papierseiten essenziell und sorgt für Aufwertungen in Testberichten – denn das spart Zeit und Geld.

Die besten Laserdrucker mit automatischer Dokumentenzufuhr:

  1. Oki MC573dn
    Oki MC573dn
    • Gut

      1,8



Da Laserdrucker durch eine im Vergleich zu Tintenstrahlern höhere Druckgeschwindigkeit gut für den Bürobetrieb geeignet sind, besitzen viele der besten Geräte eine Möglichkeit zur Einbindung in ein Netzwerk. Diese geschieht entweder per LAN-Kabel oder kabellos über WLAN. Denn nur so kann man am besten bequem vom Arbeitsplatz oder zu Hause auf einen zentral aufgestellten Drucker zugreifen.

Auch die grundlegende Bedienung fließt in die Gesamtnote vieler Testmagazine mit ein. Ein übersichtliches Menü und die Bedienung per leicht verständlichem Touchscreen sind beinahe schon zwingend notwendig, um hier für gute Eindrücke zu sorgen, denn oft besitzen Laserdrucker wesentlich mehr Möglichkeiten zur Einstellung als entsprechende Tintenstrahler.

Top-Laserdrucker mit Touchscreen:


Sind Laserdrucker gesundheitsschädlich?

Sollten Sie bereits einen Laserdrucker besitzen, kennen Sie sicherlich den Geruch, der den Raum während des Druckvorgangs füllt. Durch das Erhitzen des Tonerpulvers wird die Farbe auf dem Papier fixiert, es entstehen Dämpfe, Feinstaub wird an die Luft abgegeben. Diese Belastung ist definitiv vorhanden, aber in nur sehr geringer Ausprägung, sodass eine gesundheitliche Gefährdung beim regulären Betrieb eines Laserdruckers nicht besteht. Grund dafür ist auch, dass viele Drucker mit guten Filtern ausgestattet sind, die den Großteil der Partikel herausfiltern. Für einige Allergiker kann das aber dennoch ausreichen, um Beschwerden zu bekommen. Generell empfehlen wir, den Raum, in dem ein oft verwendeter Laserdrucker steht, regelmäßig zu lüften.


Sind Laserdrucker besonders günstig im Unterhalt?

Laserdrucker mit sichtbaren Tonern. Die großen Tonerkartuschen sind teuer in der Anschaffung, halten aber lange. (Bildquelle: Amazon.de)

Die Folgekosten eines jeden Druckers spielen eine große Rolle bei der Kaufentscheidung. Viele sehr günstige Tintenstrahldrucker nivellieren ihre geringen Anschaffungspreise sehr schnell, indem die Patronen vergleichsweise schnell ausgetauscht werden müssen. Kostet ein Satz Patronen dann ebenso viel wie der Drucker, ist die Rentabilität nur noch eine einfache Rechenaufgabe. Laserdrucker hingegen sind teurer in ihrer Anschaffung, haben dafür den Vorteil, dass Tonerkartuschen als Druckmittel wesentlich länger halten als Tintenpatronen. Allerdings kosten diese auch mehr, wenn sie sich ihrem Ende neigen. Zudem erfordert der Laserdruck einen wesentlich höheren Energieverbrauch während des Druckvorgangs. Hier werden schnell Werte eines Kühlschranks bei voller Kühlkraft erreicht. Insgesamt rechnet sich ein Laserdrucker. Noch günstiger drucken Sie nur noch mit einem Tintentankdrucker.
Wie genau die Laserdrucker im Vergleich zu Tintenstrahlern in Sachen Folgekosten abschneiden und wie Sie außerdem noch Druckkosten sparen können, erfahren Sie auf unserer Themenseite.

Die sparsamsten Laserdrucker in Sachen Stromverbrauch

  1. Canon i-SENSYS LBP621Cw
    0,8 W
    Canon i-SENSYS LBP621Cw
    • ohne Endnote

  2. Lexmark MX331adn
    0,8 W
    Lexmark MX331adn
    • ohne Endnote

  3. Ricoh SP 3710SF
    0,87 W
    Ricoh SP 3710SF
    • ohne Endnote