Eigenschaften von Laserdruckern auf einen Blick:

Plus:
  • Stark beim Textdruck
  • Vergleichsweise niedrige Seitenkosten
Minus:
  • qualitative Abstriche beim Fotodruck

Druck-, Kopier- und Scanqualität: Vergleichbar mit Tintenstrahlern, außer beim Fotodruck

Samsung SL-M2070 Ein Samsung-Laserdrucker mit geöffneter Wartungsklappe (Quelle: amazon.de)

Eine grundlegende Entscheidung beim Druckerkauf ist die Wahl zwischen Tintenstrahlgeräten oder Laserdruckern. Während in vergangenen Jahren die beiden Lager klare Unterschiede aufwiesen, nähern sich die beiden Techniken heute immer mehr in vielerlei Hinsicht aneinander an. Deshalb nutzen wir für beide Geräteklassen dasselbe Wertungssystem.
In Hinblick auf die von unseren Nutzern in Umfragen für äußerst wichtig befundenen Druckqualität lässt sich trotz der fortschreitenden Annäherung der beiden Technologien immer noch eine deutliche Tendenz erkennen: Laserdrucker sind Spezialisten für den Dokumentendruck. Die Druckwerke nutzen zwar in der Regel kleinere Auflösungen als die der Tintenstrahl-Konkurrenz, aber in der Praxis können die Druckergebnisse dennoch überzeugen, zumal viele Laserdrucker deutlich schneller arbeiten als Tintenstrahler derselben Preisklasse. Beim Druck von Dokumenten in Schwarzweiß oder Farbe erhältst Du Ausdrucke mit feiner, fransenloser Schrift und klaren Rändern bei Grafikelementen.

Klare Unterschiede werden zudem beim Fotodruck sichtbar. Hier schneiden Tintenstrahler weiterhin deutlich besser ab, vor allem weil die Kombination aus Tinte und Fotopapier von Laserdrucker-Lösungen nicht zu schlagen ist. Wenn Du häufiger Fotos ausdruckst und hohe Ansprüche an die Qualität hast, ist ein Laserdrucker keine gute Wahl. Für den gelegentlichen Schnappschuss-Druck reicht es aber dennoch aus.

Beim Kopieren profitierst Du ebenfalls von den schnellen Druckwerken der Laserdrucker. Textdokumente werden flott und sauber vervielfältigt. Beim Kopieren von Fotos gelten jedoch dieselben Einschränkungen wie beim Fotodruck.

Druckkosten: Leichter Preisvorteil im Marktvergleich

HP 33A Toner Eine Tonerkartusche für HP-Laserdrucker (Quelle: hp.com)

Als Laserdrucker in Mode kamen, boten sie einen klaren Preisvorteil in Hinblick auf die Seitenkosten. Inzwischen haben Tintenstrahler deutlich aufgeholt, Laserdrucker liegen aber immer noch knapp vorne.
In unserer Druckkostenwertung, die einen fast ebenso starken Einfluss auf die Gesamtnote hat wie die Druckqualität, schneiden Laserdrucker im Durchschnitt immer noch rund 10 Prozent besser ab. Dies liegt vor allem an der oft deutlich höheren Reichweite der Toner. Dafür ist allerdings die Anschaffung eines Toners teurer als die einer Tintenpatrone. Ein weiterer technikbedingter Vorteil ist der Umstand, dass die Toner nicht eintrocknen und keine verschwenderischen Düsenreinigungsvorgänge die Praxis-Reichweiten verringern können.
Wir beobachten, dass günstigere Laserdrucker im Preisbereich unter 250 Euro häufig ihren Preisvorteil gegenüber der Tintenstrahler-Konkurrenz in der selben Preisklasse verlieren.
Ausstattung: Keine großen Unterschiede
In Hinblick auf die Ausstattungsmerkmale unterscheiden sich Laserdrucker nicht wesentlich von Tintenstrahldruckern. Da viele Laserdrucker auf den Einsatz im Büro spezialisiert sind, bringen sie häufig praktische Funktionen für den Office-Alltag mit. Dazu gehören der beidseitige automatische Duplexdruck sowie automatische Dokumentenzufuhren (ADF). Der Papiereinzug kann bei Laserdruckern zum Problem werden. Abhilfe schafft hier die Nutzung von speziellem Laserdruckerpapier.

Bedienung: Sauberer Tonertausch

Auch bei Laserdruckern finden immer häufiger Touchscreens Verwendung, da sie sich als das komfortabelste Bedienkonzept etabliert haben. Der Tausch der Toner ist oft sehr einfach, auch wenn die Tonerkartuschen deutlich mehr Platz einnehmen als Tintenpatronen. Beim Tausch von Tonern besteht zudem keine Tropfgefahr.