Wie werden A3-Farblaserdrucker getestet?

A3-Farblaserdrucker sind unter den Druckern im Vergleich die größten Geräte. In der Regel sind Laserdrucker mit A3-Funktionalität sehr große Standgeräte. HP bietet mit seinen Color LaserJet Modellen jedoch Drucker mit A3-Druck und Farblasertechnik an, die auch in Haushalte und kleine Büros passen – hier der HP Color LaserJet CP5225DN. (Bildquelle: amazon.de)

Die Kombination aus A3-Format und Farblasertechnik findet sich in der Regel in großen Bürodrucksystemen. Sie werden relativ selten Vergleichstests unterzogen. In Einzeltests, zum Beispiel von Zeitschriften wie Das Büro und FACTS ist neben der Druckqualität auch die Praxiserfahrung in einer Büroumgebung entscheidend für die finale Wertung. Bei der Druckqualität patzen A3-Farblaser gewöhnlich bei großflächigem Farbdruck und fein nuancierten Farbabstufungen. Wenn aber nur farbige Elemente in Dokumenten gedruckt werden sollen, fallen die Ergebnisse meist gut aus. Ein Touchdisplay hilft ungemein beim täglichen Umgang mit dem Gerät und führt gewöhnlich zu einer besseren Bedienkomfort-Wertung.

Wann lohnt sich ein Farblaserdrucker?

Laserdrucker mit farbigen Tonerkartuschen sind prädestiniert für alle, die vor allem Texte drucken, aber auf einen gelegentlichen Ausdruck in Farbe nicht verzichten können. Gerade in Unternehmen, die auch in Dokumenten ihr Corporate Design nutzen wollen, ist ein Schwarzweiß-Laserdrucker nicht ausreichend. Soll außer des gelegentlichen Farbdrucks auch noch hin und wieder etwas im Großformat DIN A3 ausgedruckt werden, muss man zum A3-Farblaser greifen – und bewegt sich damit zwangsweise in höhere Preisregionen.

Während A4-Farblaserdrucker nur noch geringe Preisunterschiede zum Tintenstrahldruck aufweisen, findet man Geräte mit DIN A3-Unterstützung vor allem im Bereich um die 1.000 Euro, wodurch sie für die meisten Privatnutzer schon zu teuer sind. Die Ausstattung von A3-Farblasern ist in der Regel für den Einsatz in Unternehmen optimiert, erst recht, wenn es sich um Multifunktionsgeräte handelt. Scans können direkt in Netzwerkspeicher übertragen oder per E-Mail versandt werden, zusätzliche Papierfächer stehen zur Verfügung und das Druckwerk kommt auch mit mehreren Tausend Druckaufträgen pro Monat zurecht. Häufig ist sogar eine Faxfunktion vorhanden. Da A3-kompatible Laserdrucker ein entsprechend großes Druckwerk besitzen müssen, sind sie sehr groß und sperrig. Multifunktionsgeräte mit Scanner und Kopierer sind darüber hinaus noch etwas größer – für das Eigenheim ist das kaum eine geeignete Lösung.

Die besten A3-Farblaserdrucker mit Touchscreen-Bedienung

  1. Oki C844dnw
    Oki C844dnw
    • Sehr gut 1,0
  2. Oki MC853dn
    Oki MC853dn
    • Sehr gut 1,5

Wie schneiden A3-Farblaser beim Fotodruck ab?

Auch wenn Laserdrucker in den letzten Jahren klare Fortschritte gemacht haben, sind sie beim Druck von Fotos weiterhin Tintenstrahldruckern unterlegen. Wenn man also auf hochwertigen Fotodruck angewiesen ist, sollte man über einen kompakten Fotodrucker als Ergänzung nachdenken. Für den gelegentlichen Ausdruck eines Bildes oder von Blättern mit Grafiken sind Farblaser aber völlig ausreichend. Sie sollten allerdings keine satten Farben und gleichmäßige Farbflächen sowie hohe Kontraste erwarten. Das liegt vor allem auch am Papier: Gute Fotos druckt man am besten mit einem Tintenstrahldrucker auf Foto-Papier. Dedizierte Foto-Drucker besitzen sogar mehr als die üblichen Farben und kommen mit speziellen Farbkartuschen für präzisere Ausdrucke – jedoch selten mit A3-Funktionalität.

Auch beim A3-Druck stellt sich die Frage, ob Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker

Laserdrucker bieten klare Vorteile gegenüber Tintenstrahldruckern: Die Ausdrucke sind länger haltbar und widerstandsfähiger, die Toner trocknen auch bei längerer Nicht-Nutzung nicht ein und sie besitzen eine im Vergleich deutlich höhere Druckgeschwindigkeit. Besonders in viel frequentierten Druckräumen ist die Druckgeschwindigkeit ein klares Kriterium: Je schneller der Drucker das Ergebnis zu Papier bringt, desto kürzer ist die Warteschlange im Großraumbüro. Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch Nachteile gegenüber Tintenstrahldruckern: Laser-Druckwerke führen zu einer moderaten Feinstaubbelastung im näheren Umfeld. Der Drucker sollte also möglichst nicht direkt neben Arbeitsplätzen stehen. Außerdem ist der Stromverbrauch bei Farblasern in der Regel höher als bei Tintenstrahlern.

Autor: Gregor L.