Etikettendrucker: Praktisches Utensil für Büros und Geschäfte

Brother Etikettendrucker zweifarbig Manche Etikettendrucker erlauben auch mehrfarbigen Ausdruck. (Bildquelle: brother.de)

Wie werden Etikettendrucker getestet?

Etikettendrucker werden relativ selten getestet, aber einige Bewertungskriterien finden sich in fast allen Testmagazinen wieder: In den meisten Etikettendrucker-Testberichten steht die Handhabung des Geräts klar im Vordergrund. Die Bedienung muss gut dokumentiert sein; Anschluss, Softwareinstallation und Einrichtung dürfen keine Fallstricke aufweisen. Moderne Etikettendrucker verfügen über WLAN-Module, lassen sich also auch per Smartphone und passender App fernbedienen. Die Umsetzung der App kann durchaus Einfluss auf das abschließende Urteil der Tester haben. Als Teil der Produktfamilie der Drucker ist natürlich die Druckqualität ein wichtiger Aspekt. Ein guter Etikettendrucker bringt auch feine Schriften sauber und fransenlos zu Papier. Einige Hersteller sparen hier oft zu sehr, weshalb Buchstaben unschöne Pixeltreppen aufweisen.
Gerade wenn der Etikettendrucker für Büro und Betrieb gedacht ist, ist die Druckgeschwindigkeit nicht zu vernachlässigen. Deswegen berücksichtigen Testredakteure auch das Tempo bei der Findung des abschließenden Urteils.

Aufkleben eines Etiketts Versandetiketten sind einer der häufigsten Verwendungszwecke. (Bildquelle: amazon.de)

Was für Etikettendrucker eignen sich am besten für den Privatgebrauch?

Für den Hausgebrauch sind einfache tragbare Beschriftungsgeräte mit Akkubetrieb und Tastenfeld empfehlenswert, es sei denn, es sollen Versandetiketten gedruckt werden. In dem Fall ist der Griff zu einem Standgerät mit flexiblerer Etikettengröße notwendig. Solche Etikettendrucker bewegen sich in der Regel im Preisrahmen von 30 bis 70 Euro.

Welche Etikettendrucker sind die richtige Wahl im Büro?

Soll der Etikettendrucker im Büro oder Betrieb und von mehreren Kollegen gleichzeitig genutzt werden, lohnt sich die Anschaffung eines größeren Standgeräts mit WLAN-Anbindung und geräumiger Kassette für Leeretiketten. Per mitgelieferter PC-Software lassen sich bei diesen Druckern auch komplexere Vorlagen inklusive Details wie Firmenlogos erstellen.

Worauf sollte man vor dem Kauf eines Etikettendruckers achten?

Wichtig für problemlose Etikettierung sind in Deutschland vor allem die Umlaute. Nicht jedes Gerät bietet ab Werk eine gute Unterstützung für diese Eigenart der deutschen Sprache. Außerdem sollte man sich über die verfügbaren Etikettenformate und die Verfügbarkeit von Nachschub-Etiketten informieren. Dabei ist es ratsam, auch die Folgekosten nicht außer Acht zu lassen. Bei tragbaren Geräten sollte vorher nachgeschaut werden, ob ein Netzteil im Lieferumfang enthalten ist. Gerade im Niedrigpreissegment versuchen die Hersteller an dieser Stelle häufig zu sparen.

Autor: Gregor L.