CD/DVD-Drucker: Etiketten für Archiv-DVDs oder selbstgebrannte Videos

DVD-Etikettendruck Normale (Multifunktions-)Drucker haben reine CD/DVD-Etikettendrucker inzwischen abgelöst (Bildquelle: amazon.de)

Wie werden CD/DVD-Drucker von Fachmagazinen bewertet?

Da klassische Datenträger immer mehr von rein digitalen Lösungen abgelöst werden und die Backups häufig über externe Festplatten, NAS-Systeme oder die Cloud bewerkstelligt werden, sind Etikettendrucker für CDs, DVDs und Blu-rays eine Rarität geworden. Tests zu dieser exotischen Geräteklasse finden sich nur noch selten in Fachmagazinen. Wer DVDs und Co. noch etikettieren möchte, findet aber eine entsprechende Funktion bei vielen Multifunktionsgeräten. Das wichtigste Qualitätsmerkmal ist die Druckqualität. Natürlich spielt auch das verwendete Papier eine entscheidende Rolle, aber der Farbauftrag sollte kräftig, aber nicht zu dick sein. Die meisten Drucker schneiden in dieser Disziplin gut ab. Die Softwareunterstützung für den Etikettendruck sollte eine Vielzahl unterschiedlicher Etikettenformate als Vorlage bieten und das Etikett auch präzise und ohne Übertretung der Ränder bedrucken. Auch der Einzug der Vorlagen muss zuverlässig funktionieren. Gerade bei dickem Etikettenpapier tun sich die Transportsysteme schwächerer Multifunktionssysteme schwer.

Worauf sollte man beim Bedrucken von DVDs achten?

Etikettenpapiere können teils relativ dick ausfallen. Je nach Bauart des verwendeten DVD-Laufwerks oder Blu-ray-Players kann dies zu Komplikationen beim Einlegen und Lesen der bedruckten Scheiben führen. Gerade wenn die Etiketten viel Farbe benötigen, kann das Papier beim Druck etwas aufquellen. Nach Möglichkeit sollten die Etiketten also dünn ausfallen. Es ist also empfehlenswert, lieber etwas mehr zu investieren und nicht unbedingt die günstigsten DVD-Etiketten zu kaufen.

Autor: Gregor L.