Günstige Fotodrucker zum Mitnahmepreis von 100-150 Euro haben Konjunktur. Das Spezialgebiet der Geräte sind Fotos im Format 10 x 15 oder 9 x 13 Zentimeter) für unterwegs. Die manchmal wie die Selphy-Modelle von Canon bunt-peppig designten Geräte beziehen ihre Energie häufig aus einem Akku und sind daher mobil einsetzbar. PictBridge-Anschluss (herstellerübergreifende Schnittstelle für Digitalkameras), Speicherkartenleser und Display machen den Druck unabhängig von einem PC. Größter Nachteil der mobilen Fotodrucker: Die Fotos sind relativ teurer und können nicht immer mit der Qualität von Laborabzügen konkurrieren.

pogoSchwer im Kommen sind ultramobile Fotodrucker à la PoGo von Polaroid oder Wasabi von Dell für die Hosentasche. Sie verwenden keine Tinte, sondern werden mit auswechselbaren Kassetten mit Spezialpapieren bestückt. Die Drucktechnik ähnelt dem von Polaroid-Fotos. Die Kassetten sind vergleichsweise teuer. Ein Foto kostet rund 1 Euro. Außerdem ist die Qualität der kleinformatigen Fotos nicht berauschend. Die Drucker sind speziell bei trendorientierten Handybesitzern beliebt, das sie via Bluetooth angesprochen werden können.

Hochwertige Multifunktionsdrucker machen seit einiger Zeit den Fotodruckern mächtig das Leben schwer. Die Fotoqualität vieler der bereits ab rund 100 Euro erhältlichen MuFus, die mit bis zu vier (Farb-)Tinten druckerarbeiten, reicht selbst für anspruchsvollere Wünsche von Hobbyfotografen aus. Günstige fototaugliche MuFus für zum Teil unter 100 Euro wiederum richten sich an Fotoamateure.

Mehr oder weniger reine Nischenprodukte sind die vergleichsweise teuren Fotodrucker ab etwa 300 Euro. Ihre Klientel sind in der Regel ambitionierte Hobbyfotografen. Tests belegen regelmäßig, dass sie eine hervorragende Druckqualität bieten. Gefragt sind insbesondere Drucker mit Schwarz-/Grautinten für S/W-Fotos mit künstlerischem Anspruch sowie A3-Drucker für den Posterdruck, die mittlerweile schon ab 400 Euro zu haben sind.

Autor: Wolfgang