Multifunktionsdrucker: Fünf Multifunktionsmodelle im Vergleich

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MultifunktionsdruckerIn einem Test des „PC Magazins“ mit fünf Multifunktionsdruckern für den Hausgebrauch oder kleinere Büros wurde der Epson Stylus Photo PX700W Testsieger. Der sehr gut ausgestattete Drucker bietet vor allem Fotofreunden eine gute Ausstattung und Druckgeschwindigkeit. Zweiter wurde der Canon Pixma MP630, der sich laut „PC Magazin“ auch für Büros gut eignet. Als „Preistipp“ zeichnete die Redaktion den Lexmark X4650 aus, der jedoch höchst unterschiedliche Seitenpreise produzierte.

Der Epson Stylus Photo PX700W ist zwar mit rund 200 Euro der teuerste Multifunktionsdrucker im Test. Doch dafür ist seine Ausstattungsliste sehr lang und umfasst etwa WLAN- und Ethernet-Anschluss, ein großes Farbdisplay sowie einen Kartenleser. Der Drucker arbeitet mit sechs farbstoffbasierten Tintentanks und lieferte dank der Abkoppelung von Tintenpatronen und Drückdüsen eine hohe Druckgeschwindigkeit. Die Ergebnisse des Scanwerks waren im Test sehr gut. Doch leider können gescannte Textseiten nicht an ein Textverarbeitungsprogramm geschickt werden, sondern müssen als PDF abgespeichert werden.

Diese bequeme OCR-Option ermöglicht hingegen der Hewlett-Packard Photosmart C5380. Wer häufig Textvorlagen inklusive Formatierung zur Weiterverabeitung beispielsweise in Word benötigt, kann diese Scanaufträge über die OCR-Funktion des Druckers problemlos ausführen. Nachteil des Druckers: Die Kosten für ein A4- beziehungsweise Standardfoto waren im Test sehr hoch, und auch bei den Textdrucken lässt sich der Photosmart nicht beim Tintenverbrauch lumpen. Praktisch dagegen ist der automatische Fotoschlitten, der mühseliges Hantieren am Papierfach überflüssig macht.

Zwischen dem Testsieger Epson und dem HP-Drucker reihte sich der Canon Pixma MP630 ein. „PC Magazin“ hebt an dem Multifunktionsdrucker besonders die „vorbildlich“ gelöste Papierführung hervor. Der Drucker verfügt über eine geschlossene Papierkassette, die die Blätter vor Staub bewahrt, und über eine rückseitig angebrachte manuelle Zufuhr für zum Beispiel Fotopapier. Das Druckwerk des MP630 eigne sich sowohl für den Fotodruck wie für den Office-Betrieb, da für Textdrucke separate Patronen mit Pigmenttinte eingesetzt werden. Auch die Seitenpreise sind recht günstig und die Kopierfunktion flott unterwegs.

Mit einem Kampfpreis von mittlerweile unter 100 Euro sticht der Lexmark X4650 aus dem Preisgefüge des Tests hervor. Der Drucker verdiente sich dafür die Auszeichnung „Preistipp“. Einen zwiespältig Eindruck hinterließ er dafür bei den Druckkosten. Während die Fotodrucke – jedoch nur mit XL-Patronen, wie auch andere Tests schon bestätigt haben – recht günstig ausfallen, wurden im Test von „PC Magazin“ happige 6,8 Cent für S/W-Seiten ermittelt. Ein weiteres Manko ist die relativ niedrige Druckgeschwindigkeit des mit einem WLAN-Moduls ausgestatteten Gerätes.

Sämtliche Testfazits, inklusive des bisher nicht erwähnten Brother DCP-585CW, finden Sie zum Nachlesen hier.

Autor: Wolfgang