Rucksäcke: Gregory meistert 40 Kilo

Wer mehrere Tage oder sogar Wochen zu Fuß unterwegs sein möchte, der braucht dringend einen guten Trekkingrucksack. Der sollte mit gutem Tragekomfort die Wanderung erleichtern und viel Platz für Zelt, Ausrüstung und Verpflegung bieten. Im Test der Zeitschrift ''outdoor'' zeigten sich große Unterschiede, vor allem was die optimale Tragelast der Rucksäcke betraf. Absoluter Meister unter den Packeseln war der Gregory Palisade 80, der mit 40 Kilogramm beladen werden kann.

Der Gregory Palisade 80, der die beste Lastübertragung im Testfeld zeigte, kann sogar noch bis 45 Kilogramm beladen werden, ohne dass er aus den Nähten platzt. Außerdem verteilt sich die Ladung gut auf dem Körper des Wanderers. Er sollte aber unbedingt vor dem Kauf ausprobiert werden, denn er ist nicht für jede Hüftform ideal und könnte den einen oder anderen schmerzhaft drücken. Ebenfalls sehr gut war der Bach Capacity, der mit 35 Kilogramm Last angenehm zu tragen ist. Dieser Rucksack ist erstaunlich flexibel und zeigte ein sehr gutes Verhältnis von Volumen zu Gewicht. Außerdem erwies er sich als extrem haltbar und verfügt über effektive Kompressionsmöglichkeiten. Der Lundhags V8 75 als der günstigste Rucksack im Test kann mühelos 35 Kilogramm schultern und punktet mit einer üppigen Ausstattung. Sehr gute Noten für Komfort, Belüftung und Lastkontrolle erhielt der Osprey Argon 70. Er trägt optimal 26 Kilogramm und ermöglicht viel Bewegungsfreiheit. Wer zudem die seitlichen Recurve-Streben des Argon 70 um etwa 15° nach hinten biegt, kann noch gemütlicher und unbelasteter wandern.

Die oben genannten Trekkingrucksäcke sind diejenigen im Test, die die Testnote ''sehr gut'' erhielten. Alle anderen erhielten die Note ''gut''. Wenn Sie alle Rucksäcke im Überblick sehen wollen, finden Sie hier eine Übersicht und weitere Informationen.

Autor: Anne K.