Tourenrucksäcke: Der Tourenrucksack

Ratgeber RucksackTourenrucksäcke sind für mehrtägige Ausflüge konzipiert, bei denen abends eine Schlafstätte aufgesucht wird. Mesit handelt es sich dabei um Touren in den Bergen - sowohl Mittelgebirgswanderungen als auch hochalpine Touren sind denkbar. Sie sind also größer als Tagesrucksäcke, jedoch etwas kleiner als Trekkingrucksäcke. Ausrüstungsgegenstände wie Zelt, Schlafsack und Isomatte müssen nicht transportiert werden, da man bei solchen Touren in Hütten übernachtet. Die meisten Modelle sind je nach Art der Tour mit speziellen Merkmalen ausgestattet. Bei der Wahl des richtigen Tourenrucksacks geht es nicht primär um das Volumen, sondern eher um die Art der Tour, die mit dem Rucksack unternommen werden soll, denn für fast jede Outdoor-Aktivität gibt es speziell zugeschnittene Tourenrucksäcke. So haben die Hersteller neben Modellen für den Wanderurlaub auch Gepäckstücke für einen Ski-Trip, eine Fahrrad-Tour oder den hochalpinen Einsatz im Portfolio.

Wie bei allen anderen Rucksäcken ist darauf zu achten, dass das Tragesystem gut sitzt und sich optimal einstellen lässt. Auch hier sollte die Last nicht auf den Schultern liegen, sondern hauptsächlich vom Becken getragen werden. Sogenannte Hüftgurte erhöhen nicht nur den Tragekomfort, sonder sind meist auch mit praktischen Zusatztaschen ausgestattet. Dort lassen sich zum Beispiel Landkarten oder Wertsachen unterbringen. So gelangt man porblemlos an sein Handy oder die Geldbörse, ohne den Tourenrucksack abzunehmen. Gerade auf Klettertouren sollte der Rucksack schmal sein und eng am Körper anliegen, so dass man durch einen schwankenden Rucksack nicht aus der Balance gerät. Ansonsten sollte man überlegen, welche Fächer und spezielle Extras man benötigt. Bei jedem Rucksack sollte das Rückenteil des Rucksacks mit einem guten Belüftungssystem ausgestattet sein, um ein möglichst angenehmes Klima zwischen Körper und Gepäckstück zu schaffen.

Autor: Kai