Die besten Crashpads

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Ratgeber: Crashpads

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Das Wichtigste auf einen Blick:

  • mindestens 20 Zentimeter Höhe
  • einheitliche Norm erst 2016 festgelegt, deshalb ältere Pads nicht so sicher
  • zusätzlicher Schutz durch Sitpads
  • Sitpads dienen nur der Unterstützung; kein Ersatz für Taco- oder Burrito-Crashpads

Crashpads im Vergleich: Welche sind die besten?

Testmagazine wie „klettern“ setzen in ihren Tests von Crashpads auf Sicherheit und Dämpfung. Deshalb liegt in ihren Testberichten der Fokus auf dem verwendeten Schaumstoff und der Kraftverteilung, um herauszufinden, welche Crashpads die sichersten und somit die besten sind. Leider werden keine Testnoten vergeben. Positiv fallen Testern jedoch Positionierungsschlaufen auf, die zur schnellen Reaktion bei einem Sturz beitragen, da mit ihrer Hilfe das Pad einfacher bewegt werden kann.
Sind an den Matten Koppelungsmöglichkeiten gegeben, sind die Pads nicht nur besonders flexibel einsetzbar, sondern der abgesicherte Bereich erhöht sich zusätzlich. Dies ist besonders wichtig, wenn man Traversen, also Steigungen, klettert. Es sollte dennoch nicht auf einen guten Spotter, also eine Person, die Hilfestellung leistet, verzichtet werden.
Kletterer, die einen Fels mit einer Höhe von unter drei Metern bezwingen wollen, sollten ein Pad mit mindestens 20 Zentimeter Höhe wählen. Ab einer Kletterhöhe von über drei Metern sind 30 Zentimeter Pflicht.

Crashpads am Fels Mit Crashpads auf der sicheren Seite. (Bildquelle: blackdiamondequipment.com)

Welche Crashpad-Arten gibt es?

Generell lassen sich drei Arten von Crashpads unterscheiden, die je nach Kletterart auszuwählen sind und einen Fallschatten von zwei Metern einrechnen.
Taco: Diese Matte ist meist etwas größer und unhandlicher. Sie muss stehend und aufgeklappt gelagert werden, da ansonsten ein Knick entsteht und an dieser Stelle schneller eine Schaumstoffermüdung eintritt. Dadurch, dass die Matte überdies keinen Falz hat, kann sie für den Transport nicht zusammengeklappt werden. Das erschwert zwar den Weg zum Fels,

bietet aber den Vorteil einer gleichmäßigen Dämpfung: Eine sichere Landung ist gewährleistet, da der Aufpralldruck gut verteilt werden kann.

 

Burrito: In diesem Segment gibt es die größte Auswahl am Markt. Das Crashpad ist klappbar und hat deshalb nach dem Aufklappen eine größere Landefläche. Häufig wird der Knickfalz schräg angebracht, um weniger Schwachstellen im Schaumstoff zu verursachen. Dreifach faltbare Pads bieten das beste Verhältnis von Transport zu Landefläche. Es empfiehlt sich jedoch, als zusätzliche Sicherung ein Sitpad über den Falz zu legen.

 

Sitpad: Diese Matte wird für Sitzstarts verwendet. Sie ist deutlich dünner, weshalb sie sich auch dazu eignet, sie als Zusatz oder zum Abpolstern von Wurzeln und Steinen zu nutzen. Dank ihrer flexiblen Form kann sie gut transportiert werden, stellt jedoch keinen Ersatz für die anderen Crashpads dar.

 

Auf welche Details muss ich achten?

Kletterer trägt Crashpad Auf gute Tragesysteme achten. (Bildquelle: edelrid.de)

Einige Ausstattungsmerkmale können zusätzlichen Schutz gewähren oder den Tragekomfort erhöhen. Koppelbare Bouldermatten, wie zum Beispiel der Ocun Paddy Dominator, kann man durch einen Reißverschluss oder Klett miteinander verbinden, was die Landefläche erweitert und vor allem beim Beklettern von Traversen von Vorteil ist. Längs aneinander gekoppelt dienen einige Crashpads auch als Isomatte für die Erholung nach der Kletterpartie.
Griffschlaufen erleichtern nicht nur den Transport, sie helfen auch dabei, das Pad schnell zu verschieben, sollte es zu einem Sturz kommen.

Tragesysteme sind beim Transport großer Matten über eine weite Strecke unverzichtbar. Dazu kann ein Hüftgurt angebracht werden, der das Gewicht angenehm verteilt.

Fußabstreifer am Pad helfen dabei, die Kletterschuhe sauber zu halten, was nicht nur der Haltbarkeit der eigenen Schuhe zugutekommt, sondern auch den nachfolgenden Kletterern hilft. Diese müssen den Fels nicht erneut reinigen und mit Chalk versehen.

Was besagt die UIAA-Norm in Bezug auf Crashpads?

Boulderer auf Crashpad Eignen sich auch zum Ausruhen. (Quelle: edelrid.de)

Aus der Erweiterung der UIAA-Norm (Union International Association Alpine) vom Januar 2016 geht hervor, welche Stürze Crashpads aushalten müssen, um offiziell zugelassen zu werden. Zum Festlegen dieser Norm wurden ähnliche Methoden genutzt wie beim Testen der Beschaffenheit und Sicherheit von Spielplatzuntergründen – und ermittelt, wie viel Schaden der Kopf bei einem Aufprall nimmt.
Gerade unerfahrene Kletterer sollten ihr Augenmerk auf ein aktuelles Produktionsdatum legen, da die Gefahr eines Sturzes bei neueren Modellen weitaus geringer ist. Aber auch erfahrenere Boulderer können mit Blick auf das Produktionsjahr nach 2016 ein Mehr an Sicherheit dazugewinnen.

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