EC-, Geld- und Kreditkarten: Welche Kosten verursacht eine Kreditkarte?

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Die Gebühren einer Kreditkarte setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und variieren zudem je nach Bank deutlich untereinander. Um unnötige Kosten zu vermeiden, sollten Verbraucher deshalb die Kostenstruktur ihrer Karte genau kennen. Die wichtigsten Kosten sind die Jahresgebühr, das Auslandseinsatzentgelt und die Gebühr für Barverfügungen.Die Jahresgebühr einer Kreditkarte fällt je nach Bank und Kartenprodukt sehr unterschiedlich aus. Es gibt gebührenfreie Karten ebenso wie hochpreisige Angebote, für die mehrere hundert Euro im Jahr auf den Tisch geblättert werden müssen. Bei vielen Karten entfällt die jährliche Gebühr, wenn ein bestimmter Einkaufsumsatz getätigt wird. Die Höhe dieses Umsatzes unterscheidet sich ebenfalls stark. Er kann zwischen 2.000 und 20.000 Euro liegen.

Sehr häufig schlagen die nutzungsabhängigen Entgelte stärker zu Buche als die Jahresgebühr. Barverfügungen am Automaten etwa kosten bei vielen Kreditkarten 3,5 Prozent des abgehobenen Betrages. Andere Banken wiederum stellen gar nichts in Rechnung. Wer regelmäßig Bares abhebt, sollte deshalb die Konditionen verschiedener Karten unbedingt im Hinblick auf diese Gebühr vergleichen.

Das Auslandseinsatzentgelt schließlich wird bei allen Transaktionen, die außerhalb des Euroraumes vorgenommen werden, dem Kaufbetrag zugeschlagen. Es beläuft sich, sofern es erhoben wird, meistens auf ein bis zwei Prozent des Transaktionsvolumens. Viele Banken verzichten jedoch auch auf diese Gebühr.

Autor: JL