EC-, Geld- und Kreditkarten: Wechselkurs-Zuschlag & Co.: Kleingedrucktes rund um die Kreditkarte

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Kreditkarten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Besonders häufig werden Visa und Co. allerdings noch immer im Urlaub eingesetzt. Wer das Plastikgeld in fernen Gefilden regelmäßig einsetzt, sollte allerdings die Gebühren kennen, die Banken dafür in Rechnung stellen, damit der Urlaub nicht zur Kostenfalle wird.

Die Unterschiede sind groß. Der Karteneinsatz im Ausland ist mit verschiedenen Gebühren und Zuschlägen verbunden. Deren Höhe variiert nicht nur je nach Bank, sondern oft auch mit jedem einzelnen Kartenmodell.

Beim Karteneinsatz außerhalb der Europäischen Union können Banken ein Auslandseinsatzentgelt verlangen. Es wird bei jeder bargeldlosen Transaktion erhoben und beläuft sich bei den meisten Banken auf 1-2 Prozent des Umsatzes. Einige Institute verzichten auch ganz auf diese Gebühr. Bei anderen hingegen kommt zum Auslandseinsatzentgelt auch noch ein Aufschlag von bis zu 2 Prozent auf den Wechselkurs hinzu, wenn der Umsatz in einer Fremdwährung getätigt wird.

Weitere Gebühren fallen bei Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte an. Auch hier finden sich sehr unterschiedliche Kostenstrukturen: Günstige Karten verzichten weltweit auf die Gebühr, bei anderen fallen 5 Prozent des abgehobenen Betrages (mindestens 4-6 Euro) an.

Autor: JL