EC-, Geld- und Kreditkarten: Vorsicht Kostenfalle – Gebühren so weit das Auge reicht

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Foto: Cohdra100, Morguefile.com

Der Markt für Zahlungsverkehrsprodukte ist in den letzten Jahren gewaltig in Bewegung geraten: Anbieter von Prepaid-Kreditkarten schießen förmlich wie Pilze aus dem Boden. Ein wesentliches Merkmal vieler Produkte ist der Verzicht der Anbieter auf die sonst übliche Bonitätsprüfung: Visa und Mastercard auf Guthabenbasis sind für jedermann erhältlich. Der Haken: Die Gebühren vieler Angebote sind exorbitant hoch.

Mangelnde Innovationskraft lässt sich den Anbietern nicht vorwerfen. Mittlerweile finden sich Karten, die über moderne Onlinezahlungssysteme in Echtzeit und auf unterschiedlichsten Wegen aufgeladen werden können: Einzahlungen per Paysafecard sind ebenso möglich wie mittels Giropay, Sofortüberweisung oder Moneybookers.

Innovativ zeigen sich die Prepaid-Kreditkarten auch bei der Gebührengestaltung. Neben einer Grundgebühr wird auch eine „Verwaltungsgebühr“, eine „Zugangspauschale“ oder ein „laufendes Kartenentgelt“ erhoben – stets im Voraus für ein oder zwei Jahre.

Wer die Echtzeit-Einzahlungsmethoden nutzt, muss mit weiteren Gebühren rechnen. Während der Einsatz der Karten in Handel und Internet meist günstig ist, müssen Karteninhaber für Barverfügungen am Automaten tief in die Tasche greifen. Dabei sind 5 Euro meistens das Minimum, und 3,5 bis 5 Prozent des abgehobenen Betrages werden bei größeren Verfügungen in Rechnung gestellt.

Autor: JL