EC-, Geld- und Kreditkarten: Sicherheit - Notfall-Info sollte immer griffbereit sein

  • Gefiltert nach:
  • Notfall-Info bereithalten
  • Alle Filter aufheben

Kommen EC- oder Kreditkarten abhanden, kann dies erheblichen Ärger nach sich ziehen. Bankkunden sollten deshalb alle relevanten Rufnummern stets griffbereit halten. Banken und Kartengesellschaften halten Info-Blätter im Taschenkalenderformat bereit, auf denen die Nummern zur Sperrung von Zahlungskarten zusammengefasst sind.

Wichtige Nummern sind insbesondere die Sperr-Annahmedienste der Kreditkartengesellschaften Visa, MasterCard, American Express und Diners Club. Darüber hinaus sollte die zentrale Sperr-Annahme für Debitkarten bekannt sein. Auch der zentrale Sperr-Notruf sollte auf dem Merkblatt verzeichnet sein. Für Reisen ins Ausland sind zudem die Rufnummern für Anrufe von außerhalb des deutschen Festnetzes wichtig.

Vermerkt sein sollte auch eine Rufnummer, über die im Ernstfall der Zugang zur Auszahlung von Notfall-Bargeld möglich ist. Die wichtigen Nummern sollten nicht ausschließlich in der Brieftasche verstaut werden: Nicht selten kommt diese zusammen mit der Kartenausstattung abhanden. Es bietet sich an, ein nützliches Merkblatt einzuscannen und zum Beispiel im Mobiltelefon abrufbar zu speichern.

Erst nach der Kartensperrung sind Bankkunden ganz sicher von jeglicher Haftung befreit. Deshalb sollte beim Verlust keine wertvolle Zeit verloren gehen – binnen kürzester Zeit kann die Karte im schlimmsten Fall bis zum Zahlungsverkehrslimit belastet werden.

Autor: JL