EC-, Geld- und Kreditkarten: Revolving Cards: Auf den Sollzins achten

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Verbraucher, die regelmäßig die Teilzahlungsfunktion ihrer Revolving Card nutzen, sollten einen Blick auf den Sollzins werfen: Dieser liegt häufig deutlich über dem eines durchschnittlichen Dispositionskredites. Die finanzielle Freiheit muss dann teuer bezahlt werden - die Umschuldung in einen Ratenkredit kann die bessere Alternative sein.

Die Sollzinsen, die Verbraucher zahlen müssen, wenn sie ihre Revolving Card nutzen und die Rechnungsbeträge in Raten zahlen, sind bei vielen Anbietern jenseits von Gut und Böse: 15 Prozent im Jahr sind keine Seltenheit, sondern vielmehr ein Durchschnittswert. In der Spitze müssen bei sehr teuren Karten mehr als 25 Prozent Zinsen im Jahr gezahlt werden. Bei monatlichen Teilzahlungen im Bereich von drei bis fünf Prozent des Kartensaldos zieht sich die Rückzahlung ewig hin und die Kosten stehen in keinem vertretbaren Verhältnis mehr zum Nutzen.

Die dauerhafte Nutzung der Teilzahlungsfunktion ist nicht empfehlenswert. Größere Anschaffungen werden deutlich günstiger mit einem klassischen Ratenkredit finanziert. Wer bereits einen größeren Saldo auf seiner Revolving Card unterhält, kann durch die Umschuldung in eine andere Finanzierungsform viel Geld sparen.

Autor: JL