EC-, Geld- und Kreditkarten: Prepaid Kreditkarten: Innovative Einzahlungsmethoden als Geldfresser

Prepaid-Kreditkarten bieten neue Freiheiten: Karteninhaber können ihr Konto mit innovativen Einzahlungsmethoden aufladen und in Echtzeit über das Guthaben verfügen. Die Gebühren, die bei Aufladungen mit Paysafecard und Co. anfallen, sind allerdings happig: Bis zu 10 Prozent des aufgeladenen Betrages werden unwiderruflich abgezogen.

Bei der Auswahl einer Prepaid Kreditkarte sollten Verbraucher die Gebühren für Einzahlungen unbedingt mitberücksichtigen. Werden mehrere Einzahlungsmöglichkeiten (zum Beispiel Paysafecard, Banküberweisung, Cash-Ticket und Giropay) angeboten, ist oft eine Methode kostenfrei. Idealerweise kann diese immer genutzt werden.

Wird die Karte regelmäßig genutzt, können die Einzahlungsgebühren bei der Kartenwahl wichtiger sein als die Jahresgebühr. Prepaid Kreditkarten sind im Vergleich zu gewöhnlichen Visa- und MasterCards recht teuer. Das gilt für die Grundgebühren genauso wie für die nutzungsabhängigen Entgelte.

Die hohen Kosten sind zum Teil darauf zurückzuführen, dass die Karten ohne die sonst übliche Schufaauskunft erhältlich sind, weil sie nicht mit einem Verfügungsrahmen ausgestattet sind und Zahlungen nur aus dem Guthaben heraus erfolgen können.

Autor: JL