EC-, Geld- und Kreditkarten: PIN merken – Eselsbrücke können helfen

Die PIN-Nummer ist streng vertraulich zu behandeln und darf nirgendwo aufbewahrt werden. Für manche Bankkunden ist das zu viel Diskretion: Im Alltagstrubel werden Geheimzahlen regelmäßig vergessen. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen.

Eine Möglichkeit besteht darin, sich zur Geheimzahl eine kurze Geschichte auszudenken. Dazu ist je nach Geheimzahl mehr oder weniger viel Phantasie nötig. So kann man zum Beispiel die vierstellige PIN 1837 in die ersten und letzten beiden Ziffern „18“ und „37“ aufteilen und jeder dieser Zahlen Daten / Ereignisse aus dem eigenen zuordnen: Mit 18 Jahren etwa wird man volljährig, und vielleicht hat man ja zufällig mit 37 geheiratet.

Viele Menschen können sich die PIN gut merken, wenn sie sie mit der Tastatur-Grafik in Verbindung bringen. Die unsichtbare Linie der Hand beim Eingeben der PIN über die Tastatur ist vor allem dann eine gute Gedächtnisstütze, wenn die Ziffernfolge einen klaren, linienartigen Verlauf aufweist.

In einigen Fällen ist es möglich, durch einfache Eselsbrücken die PIN unvergesslich zu machen. Die Ziffernfolge 1231 etwa ist der umgekehrte Silvesterfeiertag. Gute Eselsbrücken sind auch Ziffernfolgen, die Jahreszahlen mit besonderer historischer Bedeutung ergeben: 1945 war der Krieg vorüber, 1789 brach die französische Revolution aus.

Welche Lösung am besten geeignet ist, richtet sich nach den persönlichen Präferenzen und der Gestalt der PIN selbst. Wer seine Geheimzahl bereits einmal vergessen hat, sollte allerdings eine Eselsbrücke nutzen.

Autor: JL