EC-, Geld- und Kreditkarten: Kreditkarteneinsatz im Ausland oft sehr teuer

Auslandseinsatzentgelt, Bargeldspesen, Wechselkursverluste: Der Einsatz der Kreditkarte im Ausland kann Verbraucher schnell teuer zu stehen kommen. Banken stellen für die Nutzung fern der Heimat gerne zusätzliche Gebühren in Rechnung, die sich bei regem Einsatz der Karte zu schmerzlichen Belastungen summieren können.

Die drei wichtigsten Kostenfallen beim Einsatz der Kreditkarte im Ausland sind die Auslandseinsatzgebühr, die Spesen für Barverfügungen am Geldautomaten und die Verluste durch Umrechnungen des Wechselkurses bei Umsätzen in einer anderen Währung als dem Euro.

Die Auslandseinsatzgebühr beläuft sich bei den meisten Banken, bei denen sie erhoben wird, auf 1-2 Prozent des Umsatzes. Sie wird beim Karteneinsatz außerhalb  des Euroraums fällig. Die Kosten für Barabhebungen schlagen mit 3-4 Prozent des abgehobenen Betrages, mindestens aber 4 bis 5 Euro zu Buche.

Diese Kosten fallen auch bei Barabhebungen in Deutschland an. Da hierzulande aber die EC-Karte überall akzeptiert wird, fällt dies häufig nicht auf. Bei der Umrechnung des Wechselkurses agieren Banken regelmäßig im eigenen Interesse und bürden Karteninhabern gerne zusätzliche Belastungen auf.

Autor: JL