Speiseöle finden sich in jeder Küche. Doch sind sie wirklich so gesund, wie ständig behauptet wird? Die Zeitschrift ''Konsument'' ging der Frage nach und untersuchte neun verschiedene Speiseöle. Getestet wurde auf zwölf unterschiedliche Weichmacher. Zwar gab es an den Inhaltstoffen nichts auszusetzen, wohl aber an den Deklarationen: Bei vielen Produkten waren die Angaben auf dem Eitkett etwas 'übereifrig'.

Nachdem die Tester der Zeitschrift ''Konsument'' in Olivenöl Weichmacher und andere Schadstoffe fand (Test 09/07), begutachteten sie in der aktuellen Ausgabe Kürbis-, Maiskeim-, Raps- und Sonnenblumenöl. Sie überprüften neun Produkte auf verschiedene Weichmacher. Erfreulicherweise stellten sie bei keinem der Produkte eine Schadstoffbelastung fest. Sowohl die teureren als auch die preiswerteren Öle stellen somit keine Gesundheitsgefahr dar.

Etikettenschwindel

Oder eher ''übertriebene Kundenaufklärung'' wurde bei mehreren Ölen aufgedeckt. Einige Hersteller warben mit den Begriffen ''cholesterinfrei'' oder ''Vitamin E''. Beides ist bei Ölen selbstverständlich. Sollte das beim Öl Ihrer Wahl nicht deklariert sein, müssen Sie sich nicht sorgen – enthalten ist es nämlich trotzdem.

Bei der ''Konsument'' handelt es sich um eine Zeitschrift aus Österreich, einige Öle sind aber auch im deutschen Handel zu finden.

Autor: Judith-H.