Babybadewannen & Zubehör

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    • Ausgabe: Nr. 9 (September 2013)
    • Erschienen: 08/2013
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    Herzlichen Glückwunsch!

    Testbericht über 24 Geschenke zur Geburt

    Womit kann man jungen Eltern eine Freude machen? Wir haben uns auf die Suche nach Geschenken gemacht, die wirklich gebraucht werden ... Testumfeld: Es wurden 24 Produkte in Augenschein genommen, die als Geschenk für neugeborene Babys oder deren Mütter geeignet sind. Darunter waren unter anderem Plüschtiere, Pflegeprodukte, Babybekleidungen und Spielzeuge.

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Ratgeber zu Babybadewannen & Zubehör

Badeeimer, Wäscheschüssel oder Schwimm-Matratze?

BabybadewanneEine Babywanne gehört zu den wahrlich unkomplizierten Anschaffungen? Ein Irrtum, wie ein Blick in die Elternforen und Kaufrezensionen eindrucksvoll belegt. Die Erwartungen an das Produkt steigen naturgemäß mit den Preisen, doch offenbar sind sich die Eltern noch nicht einmal über den Sinn oder Unsinn von Babywannen im Klaren. Am bequemsten haben es Babys (und Eltern) noch immer mit dem Waschbecken, und vielfach parkt eine schlichte Wäscheschüssel vom Baumarkt in den heimischen Badezimmern. Das Geschäft mit den Wannen floriert trotzdem, der Markt ist umfassend und vielfältig. Doch welche Wannen sind wirklich empfehlenswert?


Badewannen in klassischer Form

Eine klassische Babybadewanne ist meist schön geräumig, leicht in Reinigung und Handhabung und lässt sich zum Teil bis zu mehrere Jahre nutzen – zunächst als Planschbecken und später als Wäschekorb oder Wanne für Fußbäder. Dem Rat mancher Eltern, die Wanne durchaus auch als Behältnis für Kartoffelsalat zu nutzen, muss sicherlich nicht gefolgt werden, doch die flexible Langzeitnutzung spricht für diese zudem preisgünstigste Variante, sein Baby zu baden. Eine grundsätzliche Wahl ist jene des passenden Zubehörs wie Standgestell oder einer Wickeltisch-Badekombination. Die rückenfreundlichen Varianten müssen nicht aufwendiger sein – je nach den Wohnverhältnissen kann auch eine einfache Wanne mit Klappgestell genügen, sofern nur eine bequeme Haltung möglich ist. Dabei sollte beachtet werden, dass die Wanne einen stabilen Stand besitzt – gleich, ob sie auf dem Küchentisch oder auf Gestellen über der Badewanne oder frei im Raum gestellt werden. Beliebt sind außerdem anatomisch geformte Babywannen und solche mit Anti-Rutschmatten oder ergonomischen Armauflagen für die Eltern.

Badeeimer

Badeeimer: Umstrittene Enge

Eine Alternative sind Badeeimer. Die Hersteller versprechen geringere Abkühlung des Wassers, ein Sinneserlebnis wie im Mutterleib und ein stressfreies Handling für die Eltern: Statt mit geübtem Griff das Baby zu halten und mit der anderen Hand zu waschen, muss hier nur der Kopf des Kindes gestützt werden, den Rest erledigen Auftrieb und die schmale Bauform des Eimers. Die meist transparenten Wandungen ermöglichen den Blick auf die Körperhaltung der Kleinen und einen sicherlich reizenden Anblick – doch gleichzeitig bringen die Eimer Einschränkungen mit sich: Das Waschen mit Waschlappen gestaltet sich schwierig, nicht alle Kinder mögen die behagliche Enge oder die Art, am Hals oder unter den Ärmchen über der Wasseroberfläche gehalten zu werden. Das Argument schließlich, die geringere Wasseroberfläche lasse das Wasser nicht so schnell auskühlen, ist nicht schlüssig – ohnehin wird ein Säugling nur etwa 10 bis 15 Minuten gebadet. Ein Argument „Pro“ ist allerdings die flexible Langzeitnutzung als normaler Haushaltseimer -  allerdings trifft dies auch auf Wäscheschüsseln zu.

Sonderformen: Faltbare Wannen und schwimmende Matratzen

Stokke Flexi BathWer sich eine Babybadewanne zulegt, sollte durchaus auch die eigenen Bade- oder Duschgewohnheiten in den Blick nehmen. So ist in vielen Elternforen zu lesen, dass gerne und häufig mit dem Baby zusammen in der Badewanne gebadet wird – ein schlagendes Argument gegen die Anschaffung einer Badewanne, die ohnehin nur wenige Monate nutzbar ist, nebst Stöpsel mit Temperaturindikator, Seifenspender und ergonomisch geformtem Badewannensitz schnell bis zu 40 EUR kosten kann, gerne sperrig und mit diversen Detailmängeln behaftet ist, die man solch teuren Produkten ohnehin nur ungern verzeiht. Da ist von schlecht platzierten oder gar undichten Stöpseln die Rede, einem Handling nicht ohne Stress beim Entsorgen des Wassers oder sogar von kippeligen Ständer-Konstruktionen. Grundlegende Alternativen sind schwimmende Babymatratzen für die Badewanne oder komplett faltbare, wunderbar platzsparende Modelle wie etwa die Stokke Flexi Bath, die nach Ökotest-Erkenntnissen (9/2103 ) außerdem ohne problematische Inhaltsstoffe auskommt.

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