Samsung ECS-V1A2 Wer bei voller Fahrt am Smartphone spielt, kann schnell ein schmerzhaftes Bußgeld kassieren – und das nicht nur im Auto. Auch Fahrradfahrer dürfen nicht zum Smartphone greifen. Und um ehrlich zu sein, zu Recht: Nichts lenkt mehr ab und kann schneller zu potenziell tödlichen Unfällen führen als das Herumspielen am elektronischen Gerät. Doch zum Glück gibt es ein Heer an praktischen Halterungen, auf denen das Smartphone fest montiert und das Display gut einsehbar ausgerichtet werden kann.

Die Anbringung

Denn wesentlicher Faktor bei der Anbringung im Auto oder auch auf dem Fahrrad ist die Möglichkeit zur schnellen Orientierung auf der Anzeige, ohne über Gebühr abgelenkt zu werden. Der Bildschirm muss also am besten ohne große Kopfdrehung direkt erfasst werden können. Bei Autos wird daher die Windschutzscheibe genutzt – die Halterung wird dabei einfach per Saugnapf angebracht. Alternativ gibt es die Ausführung per Klebestreifen am Armaturenbrett. Die letztere Version hat den Vorteil, dass die Halterung viel näher am Lenkrad und daher im natürlichen Sichtfeld untergebracht werden kann. Außerdem wird so nicht das Sichtfeld in der Scheibe eingegrenzt.

Die Halterung muss justierbar sein

Mittlerweile können nahezu alle Halterungen über ein Kugelgelenk sehr individuell ausgerichtet werden. Von den wenigen starren Halterungen ist dringend abzuraten, da schon ein nur wenige Grad veränderter Blickwinkel für eine deutlich verbesserte Wahrnehmung sorgen kann. Vor allem Geräte ohne IPS-Panel besitzen einen eingeschränkten Blickwinkel, so dass ein schräger Blick schnell zu einem Ausbleichen der Farben und Kontrastverlust führt. Kommt dann – besonders beim Fahrrad – noch Sonnenreflexion hinzu, ist der Nutzen schnell dahin.

Die Spezialisten bieten mehr Features

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Gerätekompatibilität, denn nicht jede Halterung nimmt auch jedes Gerät auf. Vor allem die Ausführungen mit einem eigenem USB- oder iPhone-(Thunderbolt)-Anschluss sind meist ganz konkret auf bestimmte Smartphones ausgerichtet. Sie halten die Geräte zwar auch besonders sicher und erlauben den Informationsaustausch beispielsweise mit Auto-Multimedia-Einbauten oder die Stromversorgung. Sie sind dann aber auch nicht in der Lage Fremdgeräte aufzunehmen.

Universalhalterungen

Von diesen Spezialisten abgesehen gibt es aber natürlich auch Universalhalterungen für eine breitere Masse an Geräten. Sie besitzen daher kein komplett schirmendes Gehäuse und nur selten eigene Lade- oder Datenanschlüsse. Stattdessen wird die Fixierung über Halteklammern oder Spangen erzielt, in die das Smartphone gespannt wird. Je nach Qualität kann das mal mehr, mal weniger stabil sein. Doch selbst dann muss man aufpassen: Viele Halterungen haben einen beschränkten Aufnahmeradius. Mächtige 6-Zoll-Phablets passen also längst nicht in jede Universalhalterung. Es macht also Sinn, die angegebenen Maximalmaße genau zu studieren.

von Janko Weßlowsky

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