Navigationszubehör: Navigationssysteme unter 250 Euro - Navigon 2110 max wird Testsieger

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Das Navigon 2110 max wurde Testsieger bei einem Vergleich von sechs Navigationssystemen unter 250 Euro der Zeitschrift „Computer Bild“. Platz zwei ging an das Medion GoPal E4435, das für die mangelhafte Serviceleistung des Herstellers in puncto Aktualisierung des Kartenmaterials herabgestuft wurde. Zum Preis-/Leistungssieger wiederum erklärte die Redaktion das MyGuide m.imove 3218.

Knausrig in der Ausstattung, dafür top in der Praxisleistung - so charakterisiert "Computer Bild" kurz und knapp das Navigon 2110 max. Und dies ist, wie der Testsieg zeigt, durchaus als Lob zu verstehen. Denn viele Autofahrer verzichten mittlerweile gerne auf Zusatzfeatures, die zudem den Preis in die Höhe treiben, und ziehen dafür ein Gerät vor, das eine sehr gute Navigation bietet. Positionsanzeige und Routenberechnung (auch Neuberechnung nach Fahrfehlern) erledigt das Navigon fix. Die Fahranweisungen sind präzise und unmissverständlich, der Tag-/Nachmodus funktioniert optimal. Kurzum: Wer auf Bluetooth verzichten kann, kommt für knapp 200 Euro in ganz Europa sicher und schnell zum Ziel.

Knapp dahinter reihte sich das Medion GoPal E4435 ein. Auch es arbeitet recht schnell und bietet mit TMCPro und Bluetooth (für den Einsatz als Freisprechanlage) sogar mehr Komfortfeatures als der Testsieger. Doch gerade TMCPro war im Test nicht unbedingt zu 100 Prozent zuverlässig. Etwas zögerlich reagierte die Redaktion auch auf die Ankündigung des Herstellers, für das Gerät zügiger als bisher neues Kartenmaterial bereit zu stellen. In der Vergangenheit war dies nämlich nicht immer der Fall gewesen, die Aktualisierung der Karten darüber hinaus umständlich und kompliziert. Sollte dieses Manko jedoch tatsächlich ausgeräumt worden sein, bietet das Medion GoPal E4435 viel Komfort und eine sehr gute Navigation für wenig Geld.

Ob sich wiederum Käufer wie Hersteller über die Auszeichnung des m.imove 3218 zum Preis-/Leistungssieger noch so richtig freien können/dürfen, steht in den Sternen. Der Hersteller MyGuide musste nämlich im November Insolvenz anmelden. Wie es mit dem Unternehmen weitergeht, ist noch nicht geklärt. Hintergrund der Insolvenz ist übrigens unter anderem eine böse Ironie des Schicksals: Gerade die Navis im Niedrigpreissektor wiesen für MyGuide eine zu kleine Gewinn-Marge auf - und zu ihnen zählt das i.move 3218. Als positiv an dem Gerät übrigens wurde die zügige Positionsbestimmung sowie die Aktualisierung des Kartenmaterials bewertet. Ansonsten lag das - als einziges Modell - ohne TMC ausgestattete Navi leistungsmäßig in der Regel im Mittelfeld.

Ein Navi für „Weltenbummler“ wiederum ist das Mio Moov 370, denn für das Gerät sind Karten etwa für Amerika, Australien und Neuseeland erhältlich. Ebenfalls erwähnenswert ist die Möglichkeit, über ein bluetoothfähiges Handy die POI-Sammlung über das Internet zu erweitern und individuelle Ziele abzuspeichern. Etwas Geduld wiederum erfordert das Blaupunkt Travel Pilot 300. Es „lernt“ erst mit der Zeit die Straßenvorlieben und die Fahrweise seines Benutzers kennen, liefert dann aber sehr gute Routenvorschläge. Und dies übrigens genau so flott wie der Testsieger.

Den kompletten Test mit allen ausführlich dokumentierten Testergebnissen können Sie hier herunterladen. Zum Nachlesen der Testfazits wiederum klicken Sie hier.

Autor: Wolfgang