Der Begriff „Jeep“ ist umgangssprachlich in Europa ein Gattungsname für Geländewagen mit militärischen Eigenschaften. Ursprünglich war damit der berühmte Willys aus dem zweiten Weltkrieg gemeint, der im Jahre 1945 seine zivile Geburt als CJ-Version (Civilian Jeep) erfuhr. Seit dieser Zeit wechselte der Markenname Jeep mehrfach den Eigentümer und wird in der heutigen Zeit durch eine Abteilung des Chrysler-Konzerns vermarktet, der wiederum zu Fiat gehört.

Wrangler fürs Gelände

Von vorne ist ein Jeep immer leicht als solcher zu identifizieren, da die verschiedenen Modelle seit Jahrzehnten ein einheitliches Kühlergrilldesign besitzen. Aus den ursprünglich neun langen, senkrechten Speichen des Kühlergrills wurden später mit Präsentation des Wranglers sieben, die aber ihre typische Form beibehielten. Fürs echte Gelände und die harte Piste produziert der Hersteller den Klassiker Wrangler seit vielen Jahren als Dauerbrenner in mehreren Modellvarianten. Der Wrangler Rubicon steht als Zweitürer mit Softtop und Überschlagbügel zur Verfügung. In kühleren Regionen ist die Hardtop-Version beliebter. Für die Geländegängikeit des Rubicon sorgen neben dem zuschaltbaren Allradantrieb die zwei sperrbaren Achsdifferenziale. Die Unlimited-Baureihe des Wrangler besitzt einen längeren Radstand, sie wird mit vier Türen angeboten und ist ähnlich geländetauglich wie die kurze Bauform, auch wenn der Rampenwinkel des Viertürers zwangsläufig geringer ist.

Modelle für die Stadt und Ausflüge in die Natur

Für den Einsteiger bietet der Hersteller den Compass an, der unter den SUVs einzuordnen ist. Er ist mit 4x2 oder 4x4 Antrieb lieferbar. Seit dem Modelljahr 2014 ergänzt der Cherokee das Jeep-Programm; er zählt ebenfalls zu den SUVs. Die Luxus-Klasse bildet der Grand Cherokee, der eine lange Entwicklungszeit hinter sich hat. Sehr viel Komfort im Inneren und edle Materialien (Leder, Holz) bestimmen das Image des Grand Cherokee.

Weltweit vertreten

Die unterschiedlichen Jeep-Modelle haben weltweit ihre festen Käufer gefunden, da die technische Entwicklung beim Hersteller nicht verschlafen wurde. Moderne Motoren verbrauchen als Diesel oder Benziner deutlich weniger, als man von einem US-Amerikaner erwarten würde. Moderne Fahrwerke, die für unterschiedliche Einsätze konstruiert sind, machen die Jeeps besonders flexibel, so dass der Kaufinteressierte ganz sicher eine passende Modellvariante finden kann. Und zu guter Letzt: Ein Jeep ist vergleichsweise nicht sonderlich teuer.

Autor: Christian