fahrradnavisRund 25 Prozent der Hobbyradler nutzen bereits ein mobiles Navigationsgerät, 53 Prozent interessieren sich für die Technik. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer Umfrage der Zeitschrift „Roadbike“. Sie waren auch der Anlass zu einem Test von sechs aktuelle Navis für den Fahrradeinsatz. Das Magazin empfiehlt für sportliche Fahrer das Garmin Edge 705 sowie – mit Abstrichen – das Magellan Triton 500. Für Tourenfahrer hingegen eignen sich, so der Testbericht weiter, eher Modelle mit einem größeren Display.

Unter den sechs Testkandidaten zeichnet „Roadbike“ das Garmin Edge als „Kauftipp“ aus. Insbesondere sportliche Fahrer, bei denen Gewicht und Größe eine essentielle Rolle spielen, liegen bei dem Gerät richtig („Referenzmodell“). Seine Vorzüge liegen laut „Roadbike“ in der simplen Bedienbarkeit und einer breiten Palette von Trainingsmöglichkeiten, die sich mittels Pulsgurt und Geschwindigkeits-/Trittfrequenzsensor optimieren lässt.

Allerdings ist das Edge 705 recht teuer. Als Alternative bietet sich gerade für Einsteiger das Magellan Triton 500 an, das vor allem mit einem „brillanten“ Display sowie einer einfachen Bedienung überzeugte. Nachteil: das Triton beherrscht nicht die Routingfunktion.

Tourenfahrer, die nicht auf jedes Gramm (am Fahrrad) achten, können zu den Navis mit einem größeren Display greifen. „Roadbike“ empfiehlt drei der Testkandidaten. Das insgesamt „wertige“ satmap Active 10 trumpfte im Test mit seinem „riesigen“ Display sowie mit einer hohen Kartenqualität, während das myNav 600 Professional von Giove von „Roadbike“ vor allem für seine Routingfunktionen mit Audio-Anweisung gelobt wird. Größtes Manko des Gerätes ist allerdings der hohe Preis.

Drittens schließlich eignet sich laut „Roadbike“ für Tourenfahrer noch das Falk F6 Bike Edition. Das für den Radeinsatz umgerüstete Auto-Navi punktet insbesondere mit einem riesigen Display, ermögliche mit seinen Karten das Routing auf dem ADFC-Radwegnetz und besitze „sinnvolle“ Einstellmöglichkeiten. Vorsicht jedoch: das F6 ist nicht spritzwassergeschützt und muss deshalb bei Regen speziell eingepackt werden.

Wer schließlich nur ein Notfall-Handy sowie ein Gerät zum Aufzeichnen der Strecken sucht, ist mit dem MiaVojo Mambo2 gut bedient. Das handliche Geräte kann auch zur Puls- und Geschwindigkeitskontrolle eingesetzt werden.

Der Testbericht mit weiteren interessanten Details und Testergebnissen ist in der Ausgabe 10/2009 der „Roadbike“ abgedruckt. Zu den Testfazits des Magazins auf Testberichte.de führt dieser Link.

von Wolfgang Rapp