mobileactionigotugt120-194955Die meisten GPS-Datenlogger beherrschen lediglich die eine Funktion, für die sie ursprünglich gebaut wurden: Sie empfangen GPS-Signale und speichern die aktuellen Positionsdaten je nach Festlegung im Sekunden- oder Minutentakt ab. Diese Fähigkeiten macht sie zu universalen Wegbegleitern bei diversen Outdoor-Aktivitäten, wenn die zurückgelegte Strecke aufgezeichnet werden soll. Doch ist dies noch nicht alles, was moderne Datenlogger zu bieten haben.

Holux GPS-Logger M-241

Holux GPS-Logger M-241

Während nämlich die einfachen Geräte, die bereits für rund 50 EUR zu haben sind, nur die GPS-Positionen und eventuell die Uhrzeit aufzeichnen, sind die teureren Modelle für bis zu 150 EUR und mehr zusätzlich zum Beispiel mit einem barometrischen Höhenmesser sowie einem Kompass und Thermometer ausgestattet. Sie eignen sich demnach besser für die Dokumentation von Wanderungen.

Wintec WSG-1000

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Eine Spielart der Datenlogger, die sogenannten „Backtracker“, lotsen den User sogar auf demselben Weg wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die Darstellung erfolgt über eine Pfeil- oder eine LED-Anzeige. Trotz der doch stark eingeschränkten „Navi-“Funktion sind Backtracker durchaus eine kostengünstige Alternative zu einem wesentlich teureren Outdoor-Navi, sofern sie hauptsächlich als Orientierungshilfe gelegentlich zum Einsatz kommen sollen. Übrigens: Nur die wenigsten Datenlogger beherrschen die Geocaching-Funktion.
Seit einiger Zeit sind GPS-Datenlogger aber auch als Zusatzgeräte für Fotografen beliebt. Die GPS-Funktion bietet nämlich eine einfache Möglichkeit, Geodaten und Fotos miteinander zu verknüpfen (Geotagging). Und zu guter Letzt kann natürlich jeder Datenlogger über die USB- oder, falls vorhanden, Bluetooth-Schnittstelle als einfache, wirkungsvolle GPS-Maus für ein Note-/Netbook oder – sofern sie nicht schon selbst über ein GPS-Modul verfügen, was immer häufiger der Fall ist für ein Smartphone eingesetzt werden.