test LogoBei einem Test von Stiftung Warentest zeigten 13 Navigationssysteme entweder gute oder zumindest befriedigende Leistungen. Hundert Prozent verlassen sollte man sich allerdings nicht auf sie. Bei vielen Modellen hat sich nämlich der ein oder andere Fehlerteufel eingeschlichen. Mit dem besten Ergebnis schnitt das TomTom Go 920T ab, das Schlusslicht bildet das Blaupunkt Travel Pilot Lucca 3.5.

Sieben Navigationssystem beendeten den Test mit der Note „gut“, sechs dagegen erreichten nur ein „befriedigend“. Damit bestätigt Stiftung Warentest die Fortschritte, die bei der Entwicklung von Navigationssystemen gemacht wurden. Bei genauerem Hinsehen entdeckten die Test allerdings doch einige Fehler, die zum Teil sogar recht ärgerlich sind. So war zum Beispiel kein Navigationssystem dazu in der Lage , den Fahrer vor der Übertretung der Geschwindigkeit in Tempo-30-Zonen zu warnen. Der Grund: Die Zonen waren allen Navis unbekannt. Außerdem enttäuschte die Einstellung des Fahrzeugtyps. Zwischen den vorgeschlagenen Routen für PKWs, LKWs oder Motorräder lag kein Unterschied – ärgerlich, wenn man mit einem LKW vor einer Brücke oder einem Tunnel Halt machen müsste.

Der Fehlerteufel steckt bei einigen Navis aber auch im Detail. Nur drei Beispiele: Auf die Einstellung „Maut vermeiden“ kann man sich bei den Modellen von Becker, Falk, Medion, Navigon, Panasonic, Sony und Merian nicht verlassen, das (drittplatzierte!) HP iPaq 314 Travel Companion und das Blaupunkt TravelPilot Lucca 3.5 stürzten mehrmals ab, und das Panasonic CN-GP50TC ließ sich bei der Routenfindung viel Zeit.

Es gib aber auch Gutes zu berichten, denn schließlich haben alle Navis die Tester mit einem „guten“ Ergebnis zum Ziel geführt. Auch für die Montage und Handhabung gab es kaum Kritik. So bleibt nur zu hoffen, dass sich die Hersteller der Beseitigung der Fehlerteufel annehmen werden und Stiftung Warentest beim nächsten Mal mindestens einen Klassenpriums auszeichen darf.

Den vollständigen Test können Sie hier downloaden.