naviceiverDreimal absolute Spitzenklasse: mit diesem hervorragenden Ergebnis endete ein Test der Zeitschrift „car & hifi“, die vier Festeinbau-Navis genauer unter die Lupe genommen hatte. Mit der Referenzauszeichnung belohnt wurden das JVC KW-NT1, das Kenwood DNX9240BT sowie das Pioneer AVIC-F10BT.

Langsam aber sicher findet bei den Autofahrern ein Umdenken statt – oder in den Worten von „car & hifi“: ein „Generationswechsel“ von den lange Zeit im Vordergrund stehenden mobilen Navis hin zu Festeinbauten, die Navigation mit ausgefeilten Kommunikations- und Multimedia-Fertigkeiten in sich vereinen.

Und dass sich der Umstieg auch in puncto Qualität lohnen kann, bewiesen gleich drei der von „car & hifi“ getesteten „Navitainer“-Kandidaten. Deren Leistungsvermögen habe sich nämlich, so die Zeitschrift, in den letzten Jahren eindeutig verbessert. Die Tester vergaben sogar gleich dreimal die Beurteilung „absolute Spitzenklasse.

Den beiden Navitainern AVIC-F10BT von Pioneer und DNX9240BT von Kenwood bescheinigt „car & Hifi“ sogar eine gehörige Portion Zukunftsträchtigkeit. Insbesondere das Pioneer-Modell läute, so das Testfazit, die „neue Generation“ bei den Navitainern ein. Das Gerät stellt für die Testredakteure das „Maß der Dinge“ dar. Zu den absoluten Highlights gehöre etwa das Display („knackig und scharf“), das frei konfigurierbare Shortcut-Menü („Sonderpunkt“) sowie die umfassende Bluetooth-Funktionalität – perfekter Sound/Sprachausgabe und Navigation inbegriffen.

Doch auch Kennwood beherrsche die „hohe Kunst des Naviceiverbaus“. Der Hersteller suche sich für seine Komponenten die „Creme de la Creme“ unter den Zulieferern heraus (etwa Parrot für das Bluetooth-Modul, Garmin für die Navigation) und mache damit „nichts falsch“. In den Tests bewiesen die Einzelkomponenten des Gerätes ihre Klasse und zeigten keinerlei Schwächen, auch nicht in Sachen Audioausstattung, die besonders umfangreich ausgefallen sei. Das dritte „Spitzenklasse-Model“, der KW-NT1 von JVC, schnitt nur eine Zehntelnote schlechter ab als die beiden anderen Topgeräte. Highlights hier: die „sehr“ funktionelle Benutzeroberfläche und logische Menüfolge mit vielen praktischen Details, das umfassende Audio-Programm mit einem Sound „ohne Fehl und Tadel“ sowie – im Bereich Navigation – eine akustische Zielführung „auf höchstem Niveau“.

Der letzte Testkandidat, das Scott DNX-2100 GPS, schnitt ebenfalls nach Noten nur unwesentlich schlechter ab und erzielte damit ein „hervorragendes“ Preis-Leistungsverhältnis – mit rund 500 Euro kostet er nur etwa ein Drittel soviel wie die drei anderen Testkandidaten. Er sei daher vor allem für Autofahrer interessant, die bei der Anschaffung eines Festeinbaunavis finanziell nicht gleich in die Vollen gehen wollen.

Die kompakten Testfazits sind hier auf Testberichte.de aufgeführt.