Der Testsieger von Nissan

Der Testsieger von Nissan

Die Abwrackprämie und niedrige Anschaffungspreise haben Kleinwagen so attraktiv gemacht wie schon lange nicht mehr. Die Zeitschrift „Navi Connect“ hat sich sechs Einbau-Navis für Kleinwagen, die fast alle unter 1000 Euro kosten, näher angeschaut, darunter auch zwei mobile Navis mit fest installierter Halterung. Testsieger wurden die drei Festeinbauten Connect im Nissan Note vor dem DVD 100 Navi im Opel Corsa. Etwas enttäuschend hingegen war die Leistung der beiden Konsolen für mobilen Navis.
Bei einem günstigen Anschaffungspreis in Kombination mit der Abwrackprämie sind Kleinwagen so günstig, dass sich mancher Autofahrer überlegt, das gesparte Geld in ein Festeinbau-Navi zu investieren. Die Geräte sind nahtlos in das Armaturenbrett integriert und auch an die Bordelektronik angeschlossen, was den Komfort gegenüber einem mobilen Navi spürbar erhöht.

Für den Fiat 500 sowie den Seat Ibiza werden auch fest montierbare Konsolen für ein mobiles Navi angeboten. In beiden Fällen konnte diese alternative Lösung die Tester jedoch nicht überzeugen. Die Halterung des Blue&Me Map von Fiat sei recht wackelig, das Navi wiederum enttäuschte mit einer langsamen Software, wenig Bedienfreundlichkeit und Schwächen in der Zielführung. Eine Spur besser ist die Seat-Lösung. Hier überzeugte zumindest die gute Routenführung des TomTom-Navis. Bedienung und Ablesbarkeit jedoch seien suboptimal, was die Freude an der exzellenten, gut getimten Sprachausgabe und der tadellosen Routenwahl etwas trübt.

Eine rundum „sehr gute“ Vorstellung dagegen bot das Festeinbau-Navi Connect für den Nissan Note, das von Bosch stammt. Einsteiger, so „Navi Connect“, finden sich schnell mit der „hervorragenden“ Bedienung via Touchscreen/Tasten zurecht, das Navi kann vielfältig konfiguriert werden und könne es in puncto Navigationskomfort locker mit einem mobilen Navi aufnehmen. Ein besonderes Lob erntete die gute Sprachausgabe. Aber auch das DVD 100 Navi für den Opel Corsa hinterließ einen „guten“ Eindruck. Das Navi mit einem üppigen 6,5-Zoll-Display bietet reichlich Multimedia-Funktionen (MP3, Lautsprecher, CD-Wechsler) – wenn auch vom Klang eher Hausmannskost – , eine ausgefeilte, einfache Bedienung und eine hohes Arbeitstempo. Manko des Gerätes ist sein üppiger Preis: rund 1.800 Euro.

Im Test waren noch das die Infotainmenteinheit RNS 310 von Volkswagen für den Polo („gut“) sowie das Radio-Navigationssystem Cruise für den Skoda Fabia („befriedigend), deren Testergebnisse detailliert der Testbericht in der Ausgabe 5/2009 der „Navi Connect“ dokumentiert. Die kompakten Testfazits aller sechs Geräte sind hier zu finden.