navisIn einem Vergleichstest der Zeitschrift „PC Welt“ hat das Traffic Assist Z203 von Becker nicht nur den Testsieg, sondern aufgrund eines stimmigen Preis-/Leistungsverhältnisses auch zugleich die Auszeichnung „Preistipp“ abgeräumt. Knapp dahinter auf dem zweiten Platz landete das Nüvi 865Tpro von Garmin, dem wiederum zwei weitere Geräte von Falk mit einer „guten“ Gesamtnote folgen. Als Innovations- sowie als Design-Tipp unter den insgesamt zehn Navis der Oberklasse bewertet die Zeitschrift das Navigon 7310.

Testsieg und Preistipp: Es kommt nicht sehr häufig vor, dass das beste Gerät in einem Test zugleich mit der Ehre des Preistipps ausgezeichnet werden kann. Viel häufiger handelt es sich bei ihnen auch um preislich sich von den Mitkonkurrenten absetzende Modelle. Umso erfreulicher ist es daher für den Verbraucher, dass er beim Traffic Assist Z203 nicht nur eine sehr gute Leistung erwarten darf, sondern für den Testsieger nicht tief in die Geldbörse greifen muss. Mit rund 250 Euro ist das Z203 das mit Abstand günstigste Gerät des Tests – und bietet, wie es der Testbericht formuliert, eine „ausgewogene Routing-Funktion“, die Wochentage und Uhrzeiten bei der Berechnung der Routen hinzuzieht, aber auch unabhängig von seinen reinen Navifähigkeiten dank MP3-Player und Videoplayer Multimediaeigenschaften.

Über eine zweifache Auszeichnung darf sich auch das Navigon 7310 freuen. Zum einen heimste es für seine elegantes Form den „Design-Tipp“ der Redaktion ein, dürfte also insbesondere Autofahrer ansprechen, die bei ihrem Navi viel Wert auf einen vom Mainstream etwas abweichenden Stil legen. Interessanter für unterwegs ist die Fähigkeit des Navis, Daten über den individuellen Fahrstil seines Besitzers zu sammeln und auf ihrer Basis quasi auf den Fahrer zugeschnittene Routen vorzuschlagen. Außerdem biete es als Alternative noch zwei weitere Streckenvarianten – der Redaktion war dies die Auszeichnung mit dem „Innovations-Tipp“ wert.

Dem Testsieger nur knapp geschlagen geben musste sich das Nüvi 865Tpro von Garmin. Schuld daran ist unter anderem der hohe Gerätepreis (rund 430 Euro) sowie Schwächen bei der Spracheingabe per Fernbedienung. Als positiv hingegen vermerkt der Testbericht die gegenüber den Vorgängern „merklich“ schneller gewordene Routenberechnung. Gleich zwei Falk-Navis belegten die weiteren Plätze drei und vier. Das F10 sowie das F8 2nd-Edition liegen preislich nur knapp über dem Preistipp von Becker und überzeugten beide durch „clever Routen“ von Haus aus, also anhand ihrer Software und des Kartematerials. Sie „lernen“ aber auch peau à peau aus den Streckeprofilen, die während der Fahrt aufgezeichnet, zur Weiterverarbeitung an Falk gesendet sowie dann anschließend wieder allen Besitzern von Falk-Navis zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus hält das F8, so der Testbericht, „so manchen Insider-Reisetipp“ parat.

Um Test vertreten waren außerdem noch Top-Navis von Merian-scout, TomTom, Medion und ein weiteres Garmin-Navi. Über ihr Anschneiden informieren ausführlich der Testbericht in „PC Welt“ (08/2009) oder die kompakten Testfazits der Zeitschrift.