Nokian Winterreifen: Bewährtes aus dem hohen Norden

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Der Winterreifen WR D3 von Nokian Nokian WR D3

Winterreifen von Nokian aus Finnland wecken aufgrund ihrer Herkunft hohe Erwartungen, wenn es um die Leistung auf Eis und Schnee geht. Mehrere aktuelle Testergebnisse zeigen, dass der Hersteller aus dem hohen Norden zu Recht als Spezialist für die kalte Jahreszeit gilt.

WR D3 mit guten Bewertungen

Am häufigsten nahmen sich die Fachmagazine den WR D3 vor. Er war im Herbst 2013 bei allen relevanten Tests vertreten. Zum ersten Platz reichte es in keinem Fall, doch mehrmals reihte sich der Nokian-Reifen in die Spitzengruppe ein und erhielt gute bis sehr gute Bewertungen. In der „auto, motor und sport“ (Heft 20/2013) brachte er es in der Größe 225/50 R17 V (bis 240 Stundenkilometer) zu einem „besonders empfehlenswert“. Gelobt wurde neben seiner Sicherheit bei Schnee das präzise Verhalten bei Trockenheit. Der „Auto Zeitung“ (Heft 21/2013) hingegen fehlte es auf trockenem Untergrund „ein wenig an klarer Rückmeldung“, getestet wurde in der Dimension 195/65 R 15 T. Die „maximale Traktion“ auf Schnee sowie die „sehr ausgewogenen“ Eigenschaften“ bescherten dem WR D3 aber den zweiten Platz unter den acht Reifen des Testfeldes und das Prädikat „sehr empfehlenswert“.

In zwei Größen vom ADAC getestet

Gleich zweimal prüfte der ADAC im Herbst 2013 den derzeit gängigsten Nokian-Winterreifen. In der Kleinwagen-Dimension 185/60 R 15 T (bis 190 Stundenkilometer) gehörte er zu den sieben Produkten, die mit dem Resultat „gut“ die Spitzengruppe bildeten. Auf trockener Piste holte er das beste Ergebnis unter den 17 getesteten Reifen, auf Schnee erreichte er die Note 2,2, die gleichlautend mit dem Endergebnis ist. In der breiteren Variante 225/45 R 17 H (bis 210 Stundenkilometer) lief es nicht ganz so gut für den Finnen, es blieb bei einem „befriedigend“. Entscheidend war die Note 2,6 auf Nässe, die auch die ADAC-Endnote abgab. Am besten funktionierte der Nokian auch in dieser Größe auf trockener Fahrbahn (Note 1,7), auf Schnee erzielte er mit der Note 2,5 eine recht gute Leistung.

Die „Auto Bild“ (Heft 40/2013) stufte den WR D3 in der Größe 195/65 R15 H als „empfehlenswert“ ein. Als Stärken wurden die Winter-Performance, das allgemein gute Handling und der niederige Rollwiderstand genannt. Die Schwächen sind laut „Auto Bild“ eine leicht reduzierte Laufleistung und verlängerte Nassbremswege.

„Vorbildlicher“ WR A3 für schnellere Fahrzeuge

Deutlich seltener findet sich der Nokia WR A3 in Vergleichstests. Er ist vornehmlich für größere, leistungsstärkere Fahrzeuge geeignet. Die wenigen vorliegenden Prüfungen beziehen sich daher auf breitere Reifen. In der „Auto Bild“ (Heft 43/2012) war der WR A3 als 225/40 R18 V vertreten und glänzte durch „vorbildliche Handlingeigenschaften“. Auf Schnee stand am Ende die Note 1-, auf Nässe eine glatte 2 und auf trockener Fahrbahn eine 2+. Lediglich der Abrollkomfort mit der Note 3+ konnte nicht ganz das hohe Niveau halten, dafür brachte der sehr niedrige Rollwiderstand eine glatte 1 und verspricht einen leicht gesenkten Kraftstoffverbrauch. Als Endresultat vergab die „Auto Bild“ die Wertung „vorbildlich“. Die „Sport Auto“ (Heft 11/2012) sah den WR A3 ebenfalls als „empfehlenswert“ an. Die maximal lieferbare Größe ist ein 285/30 R20 99 W, der bis zum Tempo von 270 Stundenkilometern gefahren werden darf.

Autor: Hendrik