Marangoni Autoreifen: Vom Mythos zehren

Marangoni-Reifen-LogoMarangoni hat in der Reifenbranche einen hohen Bekanntheitsgrad. Allerdings weniger durch seine Pneus, sondern eher als Hersteller von Maschinen zur Vulkanisierung und Runderneuerung. Die Marangoni-Reifen hingegen spielen auf dem deutschen Markt nur eine untergeordnete Rolle. Wenn sie bei Reifentests auftauchen, dann mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen.

Mythos für leistungsstarke Fahrzeuge

Unter den fünf Sommerreifen, die Marangoni anbietet, empfiehlt sich der Mythos vor allem für Sportwagen. In der Größe 225/35 R18 87 Y konnte er in der „Auto Bild Sportscars“ (Ausgabe 4/2013) durch gute Aquaplaning-Eigenschaften und kurze Trockenbremswege überzeugen. Als Energiesparreifen kommt er aufgrund seines erhöhten Rollwiderstandes allerdings weniger in Betracht. Er ist bis zu der Größe 245/45 ZR 18 mit dem Geschwindigkeitsindex Y lieferbar.

Verso schwimmt früh auf

Während der erschwingliche Mythos mit Nässe offenbar wenig Probleme hat, verlief ein ADAC-Test für den Pkw-Sommerreifen Verso in der Größe 185/60 R 15 H desaströs. Denn das Aquaplaning-Verhalten bewerteten die Prüfer mit der Note 5,5. Als Langläufer hat der Verso mit geringem Verschleiß durchaus seine Qualitäten, aber wegen seines frühen Aufschwimmens bei Regen beendete er den ADAC-Test mit „mangelhaft“.

Winterreifen nicht zu empfehlen

Wenig Ehre kann Marangoni auch mit dem Winterreifen Meteo HP einlegen. Im Herbst 2012 von der „Auto Bild allrad“ für SUV getestet, belegte er den letzten Platz mit dem Urteil „nicht empfehlenswert“. Auch in länger zurückliegenden Tests schnitt der Meteo HP schlecht ab. Einen weiteren Marangoni-Winterreifen, den 4 Winter kann man auf Basis nur einer Prüfung ebenfalls nicht empfehlen. In der Größe 185/60 R14 T erhielt er bereits 2009 von der Stiftung Warentest und dem ADAC ein „mangelhaft“ bzw. „nicht empfehlenswert“ und wurde seither nicht mehr getestet.

Autor: Hendrik