United Kids Kindersitze: Tests

  • Kindersitz im Test: Kidstar von United Kids, Testberichte.de-Note: 5.0 Mangelhaft

    United Kids Kidstar

    • Mangelhaft 5,0
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • Konsument

      5,0

    • Stiftung Warentest (test)

      5,0

    Alle 2 Tests
  • Kindersitz im Test: Galaxy von United Kids, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    United Kids Galaxy

    • keine Tests
  • Kindersitz im Test: Kid Comfort von United Kids, Testberichte.de-Note: 5.0 Mangelhaft

    United Kids Kid Comfort

    • Mangelhaft 5,0
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • Konsument

      5,0

    • Stiftung Warentest (test)

      5,0

    Alle 2 Tests
  • Kindersitz im Test: Vanessa 2 von United Kids, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    United Kids Vanessa 2

    • keine Tests
  • Kindersitz im Test: Alpha Deluxe von United Kids, Testberichte.de-Note: 5.0 Mangelhaft

    United Kids Alpha Deluxe

    • Mangelhaft 5,0
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • Konsument

      5,0

    • Stiftung Warentest (test)

      5,0

    Alle 2 Tests
  • Kindersitz im Test: Stella von United Kids, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    United Kids Stella

    • keine Tests
  • Kindersitz im Test: Safari von United Kids, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    United Kids Safari

    • keine Tests
  • Kindersitz im Test: Quattro von United Kids, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    United Kids Quattro

    • keine Tests

Infos zur Kategorie

Auf die Bedürfnisse des schmalen Geldbeutels abgestimmt

Stärken

  1. sehr preisgünstige Kindersitze
  2. Sitze für alle Altersgruppen zur Auswahl
  3. meist einfach zu bedienen

Schwächen

  1. zum Teil halbwertige Verarbeitungsqualität
  2. Probleme mit Schadstoffen
  3. kein Isofix-Sitz im gesamten Sortiment
  4. schlechter bis fehlender Seitenschutz (Sitzerhöher)

Wie schneiden Kindersitze von United Kids in Tests ab?

Schlechter oder fehlender Seitenaufprallschutz, teils hohe Verletzungsrisiken, unsicherer Stand im Fahrzeug: Die Tester haben bei Kindersitzen des Onlineversenders United Kids einiges zu bemängeln. Bei ihren Unfallsimulationen lassen die Prüfer von Stiftung Warentest und ADAC die Kindersitze frontal und seitlich mit einem unbeweglichen Hindernis zusammenstoßen. Dabei fielen alle im Jahr 2014 getesteten United-Kids-Modelle mit einem „Mangelhaft“ durch. Aber auch in den Testkapiteln Ergonomie, Bedienung und Schadstoffe sind die Testergebnisse zum Teil verheerend. Während sich die Sicherheitsstandards anderer Hersteller fortlaufend verbessern, beharrt United Kids auf seinem Low-Budget-Prinzip, das zwangsläufig Spuren bei der Qualität hinterlässt. Isofix-Sitze, die Stabilität, Handhabung und Kurvenhalt verbessern könnten, führt der Anbieter nicht. Und schlimmer noch: In der großen ECE-Gruppe 2/3 für das Schulalter sammeln sich neben den wenigen vollwertigen Kindersitzen mit Rückenlehne auch noch simple Sitzerhöhungen ohne jeden Seitenschutz. Kommt es zu einem seitlichen Aufprall, kann der Kopf des Kindes ungeschützt an die Scheibe knallen, weil er seitlich keine Stütze findet. Und obwohl die miserablen Testurteile zu Graco-Kindersitzen Logico L und Junior Maxi die Hersteller für Mängel aufgrund der bloßen Umbauoption zum Sitzerhöher sensibilisiert haben müssten, produziert United Kids stoisch weiterhin Kindersitze mit abnehmbarer Rückenlehne. Da hilft es wenig, dass diese Sitze nach der aktuellen Sicherheitsnorm ECE-R44/04 zertifiziert, mit hohen Seitenwangen ausgestattet und mit dämpfenden Materialien gepolstert sind. In einem Test der unabhängigen Prüfinstitutionen würde ein weiterer Sitz dieser Art wegen erheblicher Sicherheitsmängel versagen. Immerhin ist das Modell Alpha Deluxe aus dem Sortiment verschwunden, nachdem Tester es als namentlich überschminkten, aber völlig unveränderten IWH Trade Max Vario Max enttarnt hatten – einen ebenfalls miserablen Kindersitz ohne nennenswertes Schutzniveau.

Kindersitz United Kids Kid Comfort Ein ausreichendes Schutzniveau ist bei United Kids nicht selbstverständlich. Der große Gruppe-I-II-III-Sitz Kid Comfort verfügt über eine abnehmbare Rückenlehne. „Optimalster Aufprallschutz“ (United Kids) steht im Kontrast zu miserablen Testergebnissen im Punkt Sicherheit. (Bildquelle: amazon.de)

Was sagen die Käufer zu United-Kids-Kindersitzen?

Vor allem mit seinen konkurrenzlos günstigen Preisen hat sich der Anbieter einen guten Ruf bei Eltern erarbeitet. Klickt man sich durch die Kaufrezensionen, ist von erschwinglichen Sitzen mit akzeptabler Bedienung und leichtem Einbau in alle Fahrzeuge zu lesen. Den mitwachsenden Sitzen der unteren Altersgruppen wird allerdings angelastet, dass ihre Liegeposition nur beim rückwärtsgerichteten Einbau verwendbar und demnach nicht unbedingt reisetauglich sei. Aus den Eltern-Feedbacks lässt sich aber auch ablesen, dass das Platzangebot gut und die Polsterung bequem genug für längere Autofahrten ist. Auch die Verarbeitungsqualität gilt als ordentlich. Besonders angenehm finden Käufer, dass wichtige Handgriffe intuitiv zu bedienen und die Sitze besonders leicht sind, der Umbau in andere Fahrzeuge unkompliziert und das sitzeigene Gurtsystem ganz zufriedenstellend gelöst ist. Bedenken mit Blick auf die schlechten Testergebnisse scheinen die verlockenden Preise nahezu aufzuzehren. Es handle sich schließlich um nach EU-Norm zugelassene, funktionale Kindersitze zu äußerst günstigen Preisen, versuchen Eltern ihre Kaufentscheidung zu begründen. Einigen Käufern fällt allerdings auf, dass die Sitze für ältere Kinder klare Reserven in Sachen Stabilität aufweisen. Im Vergleich zu Kindersitzen mit Isofix-Halterung fehlt es vielen Modellen am sicheren Stand im Fahrzeug, auch bei fest verzurrtem Fahrzeuggurt und Einbau streng nach Anleitung. Und manchmal decken Eltern sogar eine Mogelpackung auf wie beim Galaxy der Gewichtsgruppe 0/I (für Kinder bis 18 kg), der entgegen dem Versprechen des Herstellers nicht für Neugeborene geeignet ist. Dafür benötigte er weniger seitliches Spiel zum Oberkörper des Kindes, einen ausgeprägteren Seitenschutz und eine Liegeposition, die sich mehr als nur geringfügig von der Sitzposition unterscheidet.

Sitzerhöhung Little Max Kingsilver von United Kids Sitzerhöher von United Kids, hier der Littl Max Kingsilver, verfügen meist über ausgeprägte Gurthörnchen, die immerhin einen korrekten Sitz des Beckengurts garantieren. Kopf- und Seitenschutz fehlen trotzdem. (Bildquelle: united-kids.de)

Ich möchte einen günstigen Zweitsitz für das Auto der Großeltern. Was kann mir United Kids bieten?

Preislich gehen die Auto-Kindersitze von United-Kids tatsächlich in Richtung selten genutzte Zweitsitze, die immerhin die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen – mehr aber auch nicht. Anhand der generellen Warnung des ADAC, sich nicht allein auf einen Sitzerhöher zu verlassen, lassen sich umgekehrt allerdings auch Maßstäbe für die Verwendung von United-Kids-Sitzerhöhungen formulieren: Wer ein Modell mit ausgeprägten Gurthörnchen wählt, auf den korrekten Sitz von Diagonal- und Beckengurt achtet und es nur selten nutzt, entscheidet sich für einen kompromissbereiten Sitz, der viele Eltern trotz aller Bedenken in Sachen Handhabung überzeugt. Denn Sitzerhöher wie beispielsweise der Alpha mit Utensilienfach sind ebenso simple wie kostengünstige Lösungen, die mehrere Altersstufen bis zum Ende der Kindersitzpflicht kombinieren und jederzeit griffbereit sind, wenn etwa die Kinder befreundeter Eltern im Auto mitfahren.

Mitwachsende Kindersitze von United Kids in der Übersicht

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 United Kids Kid Comfort Mangelhaft(5,0)
2 United Kids Galaxy
3 United Kids Vanessa 2

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