Autobatterien: Tipps zur Pflege

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Ganz wie ein Handy- oder ein Kamera-Akku will auch eine Autobatterie sorgsam behandelt werden, um eine möglichst lange Lebensdauer zu erzielen. Dazu gehört unter anderem, den Ladestand der Batterie im Auge zu behalten. Denn fällt dieser zu niedrig, kann es wie bei allen Akkumulatoren zu einer Tiefentladung kommen, die eine dauerhafte Kapazitätsminderung nach sich führt. Die Überprüfung kann dabei entweder in einer Autowerkstatt geschehen oder mittels entsprechender Werkzeuge auch auf eigene Faust.

Denn zum Überprüfen der Ruhespannung ist keine Demontage erforderlich. Die meisten dieser Werkzeuge werden ganz einfach an die Starterbatterie angeklemmt. Allerdings sollte die Messung erst erfolgen, wenn sich die Batterie „gesetzt“ hat – also rund zwei Stunden nach der letzten Nutzung oder Aufladung.Die Spannung sollte hierbei nie unter 12,53 Volt absinken, was in etwa 85 Prozent der Vollladung entspricht. Nur dann ist die Batterie noch voll leistungsfähig, bei niedrigeren Ladeständen führt auch ein Vollladen nur noch zum Erreichen einer Teilkapazität.

Wird die Batterie wieder aufgeladen, sollte die Ladespannung an einem normal warmen Tag (15 bis 25 Grad Celsius) wiederum zwischen 14,2 und 14,4 Volt liegen. Der Ladestrom ist bei ungeregelten Ladegeräten auf 1/10 bis 1/5 des Wertes der Batteriekapazität einzustellen, auch bei Schnellladungen – die nur im Notfall erfolgen sollten – ist 1/3 nicht zu überschreiten. Die Gasungsspannung wiederum sollte 14,4 Volt nicht überschreiten, die Klemmspannung direkt nach Beenden der Ladung auf rund 13,2 Volt, schließlich langsamer auf 12,7 Volt fallen.

Regelmäßig prüfen

Eine zu schnelle Entladung oder gar Schädigung der Autobatterie verhindert man zudem dadurch, dass man die Anschlüsse sauber hält und darauf achtet, dass die Kontaktflächen fest mit den Polen der Batterie verbunden sind. Polfett ist darüber hinaus ein idealer Korrosionsschutz. Ein regelmäßiger Check der Spannungsregler der Lichtmaschine ist dem Leben einer Batterie auch zuträglich: Schlecht arbeitende Regler begünstigen die Zersetzung des Elektrolyts und erzwingen dadurch kürzere Wartungsintervalle.

Bei nicht wartungsfreien Batterien (erkennbar an den Nachfüllstutzen) sollte letzten Endes auch regelmäßig ein Blick auf den Flüssigkeitsstand fallen. Gegebenenfalls ist dieser bis zur Markierung wieder mit demineralisiertem Wasser anzuheben. Dazu sollte in keinem Fall normales Wasser verwendet werden, auch nicht Leitungs- oder Mineralwasser. Die darin enthaltenen Mineralien, und sei ihr Anteil noch so gering, würden die Batterie durch starke Korrosion in kürzester Zeit zerstören.

Autor: Janko