Multimedia-Monitore (Moniceiver): Displays bis neun Zoll - echte Hingucker

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top-test-10-monitoreVor kurzem musste man für eine Kombination aus DVD-Radio und Monitor noch eine ziemliche Stange Geld hinlegen. Erfreulicherweise sind nicht nur die Radios günstiger geworden, auch gute Bildschirme wechseln mittlerweile für relativ kleines Geld den Besitzer. Die Zeitschrift „autohifi“ hat zehn Monitore verschiedener Größenklassen auf Bildqualität, Ausstattung, Verarbeitung und Bedienung getestet und nennt ihre Favoriten.

In der Klasse der 6-Zoll-Monitore reicht es für den AMX-060 von Ampire zum Testsieg. Bei der Hintergrundbeleuchtung hat sich der Hersteller für LED-Lampen entschieden, die in Kombination mit einer neuen Steuerungselektronik für brillante Bilder sorgen sollen. Und tatsächlich lieferte der Ampire hervorragende Ergebnisse: Die Testbilder werden als extrem kontrastreich, farbecht und scharf bezeichnet. Bedient wird der Monitor über eine mitgelieferte Fernbedienung im Scheckkartenformat, mit ihr hat man Zugriff auf alle Funktionen und Menüs. An der Front steht eine 3,5 mm-Klinkenbuchse für kabelgebundene Kopfhörer bereit, alternativ lassen sich über einen Infrarotsender kabellose Kopfhörer nutzen. An der Vorderseite wurde außerdem ein zusätzlicher AV-Eingang für externe Videoquellen integriert. Der Monitor bekommt die gleiche Punktzahl wie der Alpine TME-M 680 (jeweils 71 von 100 Punkten), den Testsieg gibt es für das bessere Preis-/Leistungsverhältnis.

Bei den Geräten mit sieben Zoll entscheidet der TME-M 780 das Rennen für sich. Der Bildschirm überzeugt nicht nur mit einer sehr natürlichen und scharfen Wiedergabe, sondern punktet auch in Sachen Ausstattung und Verarbeitung. So gefiel der schmale Rahmen des anthrazitfarbenen Gehäuses, durch den der Monitor angenehm schlicht und groß wirkt. Dabei lassen sich alle Funktionen direkt über die Bedienelemente im Rahmen steuern. Direkt im Monitor ist außerdem ein Infrarotsender integriert, der auf die Befehle von Fernbedienungen anderer Geräte (DVB-T-Tuner, DVD-Player) reagiert. Der TME-M 780 wird mit einer Blackbox ausgeliefert, an der sich neben drei Videoeingängen und einem Anschluss für den Erweiterungsmonitor auch zwei Klinkenbuchsen für Kopfhörer befinden. Für den Erweiterungsmonitor ist – anders als beim TME-M 680 – keine zusätzliche Blackbox notwendig.

Der Preistipp geht diesmal an den größten Monitor im Test, den CM-HG 9 von Carmedien. Der Bildschirm mit einer Diagonale von neun Zoll wird bereits für 135 Euro angeboten. Schon optisch verdient sich das Modell im schmalen, klavierlack-schwarzen und mit berührungsempfindlichen Tasten versehen Rahmen ein Lob. Wie schon der Ampire AMX-060 arbeitet der Monitor mit einem Hintergrundlicht auf LED-Basis und erreicht damit ausgezeichnete Ergebnisse. Dank optimaler Farbdarstellung soll das Bild noch realistischer als bei herkömmlichen LCD-Panels sein. Nicht ganz so gelungen fand man die etwas geringe Auflösung. In Sachen Ausstattung ist das Gerät mit zwei Video-Eingängen und einem Infrarotsender für die Fernbedienung als solide zu bezeichnen. Außerdem hat man dem CM-HG 9 eine Sensor-Leitung für den Rückwärtsgang verpasst, so dass er sich auch für den Einsatz mit einer Rückfahrkamera eignet.

Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt bei allen Kandidaten, auch wenn man in dieser Hinsicht den 9-Zoll-Monitor von Carmedia besonders lobt. Wer es nicht ganz so groß braucht, der ist mit den Monitoren von Ampire und von Alpine ebenfalls sehr gut beraten.

Zu den Testergebnissen der Klasse mit sechs Zoll geht es hier lang, die 7-Zöller finden Sie hier. Und wer sich für die beiden Bildschirme mit den Sondermaßen interessiert, der sollte diesem link folgen.

Autor: Jens