Der Klang im Vergleich: Von zart bis hart

JBL hat Bluetooth-Lautsprecher für alle Gelegenheiten im Programm: Das Portfolio der US-Amerikaner reicht von besonders kleinen und entsprechend transportablen Boxen, die nicht nur im Rucksack, sondern auch in so mancher Jackentasche Platz finden, bis hin zu deutlich größeren Varianten mit potenteren Treibern, höherer Ausgangsleistung und Passivmembranen zur Tieftonunterstützung. Wenig überraschend ist, dass eine Mini-Box wie die JBL GO nicht das Klangvolumen der üppigeren Modelle bietet, die mit kräftigen Bässen und hoher unverzerrter Lautstärke selbst eine Party oder ein Grillfest beschallen können. Für ein wenig Hintergrundmusik, ein Hörbuch oder die letzte Podcast-Folge reichen die Kleinen aber auch. Vergleichen wir die Klangnote von JBL-Bluetooth-Lautsprechern mit der von Bluetooth-Boxen anderer Hersteller, dann liegt JBL im Mittelfeld bzw. kommt etwas besser weg als der Durchschnitt – beim allgemeinen Klangbild wie auch bei der Basswiedergabe. Eine charakteristische Klangabstimmung, etwa eine Betonung der tiefen Frequenzen, können wir bei JBL nicht feststellen.

Die Leistung: Hohe Lautstärke, kräftige Akkus

Geht es um die Leistung, steht JBL gut da, vor allem bei der Lautstärke: Verglichen mit Boxen anderer Hersteller liegt der maximale Schalldruckpegel über dem Durchschnitt. Suchen Sie eine Bluetooth-Begleitung mit hoher Maximallautstärke, für welchen Anlass auch immer, sind Sie vor allem bei den großen Varianten wie Charge 3 und Extreme an der richtigen Adresse. Auch bei der Akkuleistung lässt JBL die meisten Konkurrenten hinter sich: Die Geräte sind ausdauernd, der Akku relativ schnell wieder aufgeladen. Der Akkustand wird bei einigen, allerdings nicht bei allen Boxen angezeigt. Die leistungsstärksten Modelle behaupten sich außerdem als Powerbank, sind also in der Lage, Smartphones und andere Mobilgeräte mit neuer Energie zu versorgen. Einziges echtes Manko, wobei JBL hier keine Ausnahme ist, sondern nur die Regel bestätigt: Der Akku ist fest verbaut, ohne Weiteres ersetzen können Sie ihn nicht.

Aus unserer Bestenliste: JBL-Boxen mit besonders langer Akkulaufzeit

  1. JBL Xtreme 2
    10000 mAh
    JBL Xtreme 2
    • Gut

      1,8

  2. JBL Boombox 2
    10000 mAh
    JBL Boombox 2
    • Gut

      1,7

  3. JBL Charge 4
    7500 mAh
    JBL Charge 4
    • Gut

      2,2


Der Praxisbetrieb: Teamplayer und Wasserratten

Flip 4 von JBL im Wasser Mit Wasser kein Problem: der Flip 4 von JBL. (Bildquelle: de.jbl.com)

Kontaktscheu sind JBL-Boxen nicht: Die Verbindung zur Bluetooth-Quelle ist schnell aufgebaut und bleibt für gewöhnlich stabil. Einen NFC-Chip, dank dem Sie passende Smartphones nur kurz an die Box halten müsstest, um via Bluetooth eine Verbindung aufzubauen, können die wenigsten Modelle vorweisen. Im Gegenzug unterstützen viele das Stereo-Pairing, spielen auf Wunsch also mit weiteren JBL-Boxen im Verbund. Überhaupt kann sich die Ausstattung sehen lassen: Ein Aux-Eingang für Kabelquellen und ein Mikrofon, das den Lautsprecher zur Freisprecheinrichtung macht, sind immer dabei. Ebenso die Möglichkeit, die Wiedergabe vom Bluetooth-Player mit Tasten am Gerät fernzusteuern. Auch die Stromversorung per USB ist durchweg möglich, praktisch, wenn keine Steckdose greifbar ist. Sehr vorteilhaft, wenn auch mittlerweile kein Alleinstellungsmerkmal mehr: JBL setzt auf wasserabweisende und in einigen Fällen sogar auf wasserfeste Gehäuse. Weniger glücklich sind Tester und Kunden mit den seitlichen Passivmembranen, die freiliegen und beim Kontakt mit spitzen Gegenständen Schaden nehmen könnten. Feste Stoffüberzüge, stabile Kunststoffgehäuse und Gummidämpfer zeigen aber: Unterm Strich gibt es an der Robustheit wenig zu meckern.