Mobile Audio-Player: Philips setzt sich von der Konkurrenz ab

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top-test-8-mp3In einem Test der Zeitschrift „Audio Video Foto Bild“ über acht MP3-Player kann sich ein Modell von Philips deutlich von der Konkurrenz absetzen. Das restliche Testfeld besteht aus vier „guten“ und drei „befriedigenden“ Geräten. In das Ergebnis flossen Ton- und Bildschirmqualität, Ausstattung und Funktionen, Bedienung und Verarbeitung ein. Natürlich wurde auch der Preis berücksichtigt.

Zur Zeit bekommt man den Philips GoGear Opus in der Version mit 16 Gigabyte für knapp 130 Euro. Das Gerät spielt MP3-, WMA- und AAC-Musik, JPEG- und BMP-Fotos sowie MPEG4- und WMV-Videos. Für Fotos und Filme hält der Player den größten Bildschirm dieses Vergleichs bereit, nämlich ein 2,83 großes Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Die Darstellung ist besonders hell und detailliert, kein Konkurrent liefert bessere Bilder. Auch bei der Tonqualität kann sich Philips von den Mitbewerbern absetzen: Sein warmer Klang überzeugt mit kräftigen Bässen, wobei selbst die Qualität der mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer erstaunlich gut ist. Höchstnoten gibt es außerdem für die komfortable Bedienung, denn der Opus geizt nicht mit übersichtlichen Menüs, sinnvoll angeordneten Tasten und einer schnellen Reaktionszeit. Der Akku hält im Betrieb knapp 29 Stunden durch. In dieser Disziplin hat der Zweitplatzierte von Sony mit 51,5 Stunden die Nase eindeutig vorn. Abzüge bekommt der Philips außerdem für sein relativ hohes Gewicht von knapp 100 Gramm.

Das Leichtgewicht dieses Vergleichs kommt ebenfalls von Philips und landet auf dem dritten Platz. Der GoGear Ariaz mit 16 Gigabyte wiegt 56 Gramm, hat allerdings nur ein 1,97 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 220 x 176 Pixeln zu bieten. Außerdem lassen sich über den Bildschirm ausschließlich JPEG- und BMP-Fotos sowie die unüblichen SMV-Videos anschauen. Die mitgelieferten Kopfhörer sind die besten im Test, trotzdem muss sich der Player bei der Hörprobe dem Testsieger und auch dem Preis-/Leistungssieger Sandisk Sanza Fuze geschlagen geben – allerdings nur knapp: Er gibt Musik recht ausgewogen und vor allem im Bassbereich kraftvoll wieder, klingt jedoch etwas „hohl“ und ist in den Höhen ein bisschen leise. In Sachen Akustik hält der Samsung YP-Q2 die rote Laterne dieses Vergleichs. Bei ihm moniert man schwache Bässe und Höhen und den insgesamt recht verhangenen Klang. Nach Aussage der Redaktion liegt das hauptsächlich an den mitgelieferten Kopfhörern, die nicht an die Qualität der Konkurrenzprodukte heranreichen.

Philips stellt den größten und den kleinsten Player dieses Vergleichs und sichert sich damit Platz eins und drei. Auf Platz zwei landet der ausdauernde, wenn auch etwas teure Sony. Preis-/Leistungssieger wird das Modell von Sandisk. Die drei Letztplatzierten erreichen nur ein „befriedigendes“ Gesamtergebnis

Autor: Jens